Hier einige Höhepunkte des Heftes Nr. 3 - September 2002:
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Jedes Mittel für sich wirkt gut, aber zusammen mit einem starken Kortison erreicht Calcipotriol in dem neuen Psorcutan Beta® schneller mehr. Aus den umfangreichen klinischen Prüfungen ergibt sich, dass die im Herbst 2002 eingeführte Kombination nur einmal täglich aufgetragen werden muss. |
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Durch Zigarettenkonsum tritt Schuppenflechte eher zutage. Dies gilt besonders für Frauen. Wenn sie sich aber mit Hilfe des ärztlich verordneten Entwöhnungsmittels Zyban® das Rauchen abgewöhnen wollen, kann sich die gewöhnliche Schuppenflechte in eine schwere Sonderform mit Rothäutigkeit (Erythrodermie) oder Eiterpusteln am ganzen Körper umwandeln.
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Emulgatoren können Wasser und Fett vermengen. Die auch zur Reinigung dienenden Stoffe greifen aber die Barriere der Oberhaut an. Deren Aufbau ist Vorbild für Cremes ohne künstliche Bindemittel.
Die aus natürlichen Rohstoffen gekochten Seifen sind alkalisch. Die Haut reagiert hingegen säuerlich. Das gibt ein Messwert an, der freilich keineswegs immer und überall dem zum Markenzeichen stilisierten „pH 5,5“ entspricht. So liegt er etwa bei Babys darüber, im Intimbereich weit darunter und schwankt sogar bei jedem im Tagesverlauf. Trotzdem begründet die magische Zahl, warum synthetische Detergenzien (Syndets) schonender als Seifen sein sollen. Denn diese zerstörten den „Säureschutzmantel“ der Haut. Die Schaumblase der Werbung ließen Wissenschaftler beim Weltkongress für Dermatologie in Paris platzen. Von der Haut hergestellte Abwehrstoffe seien nicht auf den pH-Schutz angewiesen, der Gebrauch von Seife oder (teuerem) Syndet daher eher Ansichtssache. |
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Zur Aktivierung der T-Lymphozyten müssen ihnen die Antigen-präsentierenden Zellen eine Fremdsubstanz zusammen mit Kennzeichen der Gewebeverträglichkeit (MHC) vorzeigen. Das erkennt der T-Zellrezeptor, unterstützt von Empfangsmolekülen der beiden anderen Spielarten dieser Immunzellen (CD4 und CD8). Zusätzlich sind die als Kostimulation bezeichneten Signale nötig. Diesen Vorgang blockiert Strategie 2. Auf der nächsten Stufe greift Strategie 3 ein, indem die biologischen Mittel verhindern, dass sich der bei Psoriasis überwiegende Typ der T-Helferzellen
(TH1) entwickelt. Die dadurch geprägten T-Effektorzellen vermindert Strategie 1, so dass sie nicht mehr die den Krankheitsprozess anfeuernden Botenstoffe absondern können. Gegen solche
TH1-Zytokine richtet sich schließlich Strategie
4.
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Auf einen Blick |
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In der Wüste Ägyptens, nicht weit vom bekannten Urlaubsort
Hurghada, werden Heilbehandlungen unter ärztlicher Aufsicht angeboten.
Eine neue Oase für Psoriatiker?
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Wie finde ich die richtigen Gesundheitsexperten? Auch dafür verspricht das weltweite Datennetz vielfältige Unterstützung. Was diese Angebote tatsächlich leisten, hat PSO aktuell geprüft.

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Wer regelmäßig Medikamente braucht, kann sie bei der holländischen Internet-Apotheke 0800DocMorris bequem und billiger bekommen. Der alternative Vertriebsweg ist in Deutschland noch verboten. Die rot-grüne Koalition will dies im Fall ihrer Wiederwahl ändern.
Beispiele für Einsparungen |
0800DocMorris gegenüber dem Apothekenabgabepreis (Klammern)
Psorcutan®
Curatoderm®
Sandimmun® Optoral
Fumaderm® (Stand der Informationen: Juli 2002) |
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PSO aktuell 2/2002
In dem Artikel geht es um Medikamente gegen Schuppenflechte, die über die Muttermilch dem Kind schaden können. Ich habe ein anderes Problem: Meine Tochter ist drei Monate alt und wird voll gestillt. Nun bekommt sie immer mehr trockene Hautstellen. Die Ärztin hat mir geraten, ich solle alle Kuhmilchprodukte meiden, ebenso Schokolade, Nüsse, Zitrusfrüchte. Ist das wirklich sinnvoll?
Edith O.
PSO aktuell: Die
Empfehlung beruht wohl auf der Annahme, dass eine als Atopie bezeichnete Überempfindlichkeit
vorliegt, das Kind also aufgrund der abnormen Antwort des Immunsystems nach
dem Kontakt mit solchen mutmaßlichen Allergenen zu Neurodermitis und den oft
dazu gehörenden Erkrankungen wie Heuschnupfen, Bronchialasthma neigt. Das ist
umso wahrscheinlich, je häufiger solche Reaktionen bereits bei Eltern und
nahen Verwandten bekannt sind. Muss man mit einem hohen Risiko rechnen, sollte
mindestens ein halbes Jahr gestillt werden. Denn die von der Natur für
Menschen vorgesehene Nahrung gibt dem erst Monate nach der Geburt ausgereiften
Immunsystem die nötige Zeit, sich an die ihm fremden Stoffe zu gewöhnen.
Wird Kuhmilch zu früh verabreicht, kann das den Kälbern zugedachte
Nahrungsmittel zu einer Allergie führen. In seltenen Fällen rufen auch
Substanzen in der Muttermilch die entsprechenden Symptome hervor. Dabei muss
die Mutter selbst gar nichts von der Überempfindlichkeit gegen Kuhmilch, Nüsse,
Schokolade etc. merken. Bevor sie solche Allergene meidet oder abstillt,
sollte allerdings nachgewiesen werden, dass der Säugling tatsächlich im
Provokationstest auf Muttermilch reagiert.
weitere "Fragen und Antworten" ab Seite 30 ...
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