PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

 

PSOaktuell Heft 3/05

Ausgabe Nr. 3 | September 2004

 

 

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Einzelhefte  

Übersicht aller Hefte der letzten Jahre

 

 

Arzneimittel

Harnstoff muss wieder erstattet werden

Dermatologen und Sprecher aller betroffenen Hautkranken fordern: Der natürliche Feuchthaltefaktor gehört zu den Standardtherapien, deren Kosten die Kassen auch bei rezeptfreien Mitteln zu übernehmen haben.

 

Auf der Vorschlagliste nicht verschreibungspflichtiger, aber weiterhin erstattungsfähiger Medikamente standen unter anderem Zubereitungen mit mindestens fünf Prozent Harnstoff. Doch nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen müssen sie die Versicherten seit 1. April 2004 aus eigener Tasche zahlen. Begründet wurde dies mit ungenügenden Daten zu dieser Behandlung. Dem widerspricht eine neue Expertise der Forschergruppe um Prof. Matthias Augustin an der Universitäts-Hautklinik Hamburg. Sie hat 174 Literaturstellen ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass alle Kriterien für ein Ausnahmeregelung erfüllt sind.

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Gesundheitsökonomie

Mehr Lebensqualität ist wirtschaftlich

Neben der finanziellen Belastung können die Einbußen an körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden bei Psoriasis erheblich sein. In welchem Maß diese Kosten vermindert werden, bestimmt den Nutzen einer Therapie.

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Systemtherapie

Biologics: Fortschritt für wen und wie?

Die Gentechnik macht´s möglich. Lebende Zellen produzieren neuartige Wirkstoffe, die auch gezielt in den Krankheitsprozess bei Psoriasis eingreifen können. Welchen Patienten sie zugute kommen, ist buchstäblich eine Preisfrage.

 

Zwei der nicht nur örtlich wirkenden Präparate, die sich die Betroffenen selbst unter die Haut spritzen, sollen noch 2004 zur Therapie der Schuppenflechte zugelassen werden. Die Kosten überschreiten aber  erheblich  den als „Richtgröße“ vorgeschriebenen Durchschnittswert bei den Arzneimittel-Ausgaben. Niedergelassene Hautärzte müssen daher genau begründen, warum solche Medikamente notwendig sind. Dazu gehört der Nachweis, welche Therapien bereits mit ungenügendem Erfolg versucht wurden oder nicht angewandt werden können.

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Ernährung

Wann lohnt sich Verzicht auf Getreide?

Wann lohnt sich Verzicht auf Getreide?Schwedische Forscher vermuten seit langem einen Zusammenhang zwischen Psoriasis und Unverträglichkeit von Klebereiweiß. Bei positivem Bluttest kann eine Diät der Haut gut tun.

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Eingeschätzt

Wenn eine Gluten-überempfindlichkeit als Einflussfaktor bei ausgeprägten und schwer zu behandelnden Hauterscheinungen in Betracht gezogen wird, kann die Suche nach diagnostischen Merkmalen sinnvoll sein. Sind sie vorhanden, empfiehlt sich, versuchsweise einige Wochen lang Brot, Cornflakes, Kuchen, Pizza, Nudeln etc. zu meiden. Eine mögliche Gliadin-Quelle ist überdies Bier, zu dessen Herstellung außer Gerste noch Roggen und Weizen verwendet wird. Einschlägige Informationen findet man z. B. unter www.dzg-online.de oder www.ernaehrung.de/tipps/zoeliakie.

 

 

Kurz notiert

Für zehn Euro wieder mehr Tabletten

Der patientenfreundliche Plan des Herstellers ließ sich nicht verwirklichen. Mit einmaliger Zuzahlung von 10 Euro sollte es bei Fumaderm® sogar 200 Stück geben. Stattdessen bekamen Langzeitanwender für diesen Betrag nur noch 70 Tabletten. Ab 1. Oktober 2004 wird wenigstens die frühere 100er Packung wieder eingeführt. Eine größere Menge, womit gerechnet worden war, erlaubt auch die neue Verordnung nicht. Immerhin reicht ein Rezept nun je nach Erhaltungsdosis fünf bis 15 Tage länger, und da jedesmal so oder so die maximale Eigenbeteiligung von 10 Euro anfällt, spart man doch einiges.

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Biotechnik

Kultur-Revolution der Zellen

BiotechnikOhne die Umwelt-Belastungen der Chemie werden neue Arzneimitteln mit Hilfe lebender Zellen hergestellt. Aber die für menschliche Zwecke nutzbar gemachte Natur hat ihren Preis. Und viel billiger geht es wahrscheinlich nicht.

 

 

 

 

 

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Interferenzstrom

Eine Therapie auf dem Abstellgleis

Vor einigen Jahren wurde Interferenzstrom als „die” Neuerung bei der Behandlung von Psoriasis gepriesen. Mittlerweile ist es erstaunlich still geworden um die Methode. Warum? Befragte Ärzte und Hersteller, die an der kurzen Boomphase beteiligt waren, antworten: Es fehlte schlichtweg das Geld, um die Methode zu etablieren.

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Homöopathie

Ist weniger mehr?

homöopathieAn den kleinen weißen Kügelchen scheiden sich die Geister. Unter Patienten gilt die Homöopathie derzeit als eine der beliebtesten Alternativtherapien. Viele schwören auf die hochverdünnten Arzneimittel, die keine Wirkstoffe im eigentlichen Sinne enthalten. Kritiker aus der konventionellen Medizin halten die Homöopathie dagegen für höchst irrational und im besten Falle für eine modifizierte Nicht-Therapie. Lohnt sich trotzdem ein Versuch auch bei einer chronischen Hautkrankheit wie der Schuppenflechte?

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Therapie-Anwendung

Ihr Beitrag zum Erfolg

Die verordnete Behandlung mag noch so wirksam sein. Sie hilft wenig, wenn jemand von ihr nicht vorschriftsmäßig Gebrauch machen kann oder will. Darüber offen zu reden, beugt Enttäuschung und Geldverschwendung vor.

 

Die Fachleute nennen es Compliance. Das englische Wort umschreibt die Bereitschaft des Kranken, mit dem Arzt zusammenzuarbeiten. Dies darf man aber nicht einseitig deuten als Zuverlässigkeit beim Befolgen der medizinischen Anweisungen. Es gehören immer zwei dazu, die sich verständigen, was auf welche Weise zu erreichen ist.

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Keine Angst vorm MDK

Was Sie über die Begutachtung wissen sollten

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hat einen schlechten Ruf. Wofür er da ist und wie man eine sachgerechte Begutachtung unterstützen kann, zeigt ein aktueller Situationsbericht.

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Rehabilitation

Klimatherapie am Toten Meer - noch möglich?

totes meerBerichte über die seit Jahren angespannte politische Situation in Israel haben vielen die Lust auf eine Reise in diese Region verdorben. Zudem wird eine „Kur" im Ausland nicht mehr so leicht von den Kassen bezahlt. PSO aktuell hat sich bei Ulrich Oppermann von O.K.-Reisen nach der derzeitigen Situation vor Ort und nach den Chancen für Hauptpatienten erkundigt, einen Aufenthalt am Toten Meer genehmigt zu bekommen.

 

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Im Gespräch

Lichttherapie

PSO aktuell 2/2004

 

Mein Vater hat seit mehreren Jahren starke Schuppenflechte an den Ellenbogen. Dazu kommt in letzter Zeit verstärkt die Kopfhaut und der Rücken. Jegliche Art von Cremes oder Bädern nützen nichts. Nun höre ich immer, dass es von Vorteil ist, wenn solche Patienten in die Sonne gehen. Bei meinem Vater bewirkt sie aber genau das Umgekehrte. Doch die Hautärzte sind davon nicht leicht zu überzeugen. Wie ist dies zu verstehen?

Senta P.

 

PSO aktuell: Streng verboten ist UV-Bestrahlung bei Gendefekten mit gesteigerter Lichtempfindlichkeit oder erhöhtem Hautkrebsrisiko. Auch beim sehr hellen Hauttyp I, der immer Sonnenbrand bekommt und nie braun wird, meidet man Sonne besser, da die UV-Dosis kaum unter der Schwelle einer gerade erkennbaren Rötung gehalten werden kann, stärkere Entzündungsreaktionen aber unter Umständen Auslöser neuer Psoriasis-Herde sind. Selten soll Psoriasis wie einige andere Erkrankungen, z. B. Lupus erythematodes, grundsätzlich durch UV-Licht herausgefordert oder verschlimmert werden.

weitere "Fragen und Antworten" ab Seite 30 ...

 

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