PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft März 2005

 

APS-Hautbad bei Schuppenfleche

Statt Kamille nun Weihrauch

Nach über einem Jahrzehnt tauchte es auf einmal wieder in den Medien auf. Was einst ein Arzneimittel war, ist heute ein apothekenpflichtiges Kosmetikum, und der Hauptwirkstoff wurde ausgetauscht.

 

überschrift, als sich PSO aktuell 1/1992 mit dem wissenschaftlichen Hintergrund des kurz vorher „Balneum” genannten Mittels beschäftigte. Es enthielt Kamillenöl in einer „grenzflächenaktiven” wässrig-alkoholischen Lösung und sollte zur unterstützenden Behandlung der Schuppenflechte anfangs täglich, dann zweimal wöchentlich angewandt werden.

Die Forschergruppe um Prof. Thomas Ruzicka, seinerzeit noch an der Universitäts- Hautklinik München tätig, hatte in Zellkulturen den Einfluss des Badezusatzes auf die Krankheitsvorgänge bei Psoriasis untersucht. Es zeigte sich, dass steigende Konzentrationen immer stärker das Zusammenspiel von Botenstoffe mit ihren Empfangsmolekülen (Rezeptoren) auf Oberhaut- und Immunzellen hemmen. Das betraf unter anderem entzündungsfördernde Abbauprodukte der mit tierischen Nahrungsmitteln zugeführten Arachidonsäure sowie Interleukin-8 und Epidermal Growth Factor (EGF), der die übermäßige Vermehrung der Oberhautzellen fördert. Die in ähnlicher Weise z. B. für Dithranol oder UVB-Bestrahlung nachgewiesenen Effekte, so hieß es im Abschlussbericht der Dermatologen 1991, könnten „zumindest teilweise erklären”, warum der Hersteller über „sehr gute Erfahrungen” mit der Badekur berichtete. Für die damals von einigen Zeitungen verbreitete ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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