PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Juni 2008

 

Pilz oder Psoriasis oder beides?

So erkennt der Arzt die Psoriasis inversa

Bis eine Psoriasis an empfindlichen Stellen richtig erkannt und behandelt wird, vergeht häufig viel Zeit, in der die Geduld der Betroffenen auf die Probe gestellt wird. Woran liegt das? Am untypischen fast schuppenfreien Aussehen, das zum Beispiel mit Pilzerkrankungen verwechselt werden kann. Auch nicht selten: Pilz und Psoriasis kommen im Doppelpack. Wichtig ist es, zu einer klaren Diagnose zu kommen. Wie dies gelingt und welche Probleme dabei auftreten, schildert Dr. Peter Weisenseel, Facharzt für Dermatologie an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Universität München.

 

Ein typisches Beispiel: Eine Frau hat erstmalig Rötungen und Juckreiz im Genitalbereich und in den Leisten. Da denkt doch jeder an eine Pilzerkrankung?

Weisenseel: Diese Symptome können natürlich durch eine Pilzinfektion verursacht werden, sie können jedoch auch andere Ursachen haben, wie beispielsweise eine Psoriasis inversa. Diese Psoriasis-Form kommt an Körperstellen vor, an denen Haut an Haut liegt, zum Beispiel in den Achselhöhlen, unter den Brüsten, im Genital- und Leistenbereich oder in der Gesäßfalte. Dort ist es meistens feucht, es kommt wenig Luft an die Haut, und zweitens reibt Haut an Haut. Durch diese physikalische und mechanische Belastung können bei gegebener Veranlagung neue Krankheitsherde entstehen, ein Phänomen das nach seinem Entdecker auch Köbner-Phänomen genannt wird. An Stellen mit Psoriasis inversa sieht man in der Regel ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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