| << Nr. 3 | September 2008 |
Preis: € 5,00
(zzgl. Versandkosten)
Jahresabo |
nur 28,- € inkl. Versandkosten für 4 Ausgaben |
Probeheft |
|
Einzelhefte |
Alen B. ist 32 Jahre alt, er lebt im Rhein-Main-Gebiet. Seit dem Alter von elf oder zwölf Jahren leidet er an Schuppenflechte, er trägt seine Kopfhaut-Psoriasis also schon etwa 20 Jahre mit sich herum. Wie wirkt sich das auf seinen Alltag aus? Was tut er gegen die lästigen Schuppen?
Kurorte in Tschechien, Ungarn und der Slowakei werben verstärkt um Patienten mit Psoriasis, darunter viele, die auch in Deutschland bis in die 1930er Jahre mehr oder weniger bekannt und vor allem anerkannt waren. PSO aktuell war im Oktober 2008 im ungarischen Harkány, um sich darüber zu informieren, wie dort mit Schwefel behandelt wird und wie erfolgreich dies ist.
Arganöl, „das Gold der Berber“, taucht in letzter Zeit häufig in den Medien auf. Es wird einerseits von Spitzenköchen als edles Speiseöl gepriesen und soll andererseits als kosmetisches Pflegemittel bei vielen Hautproblemen bis hin zu Schuppenflechte wahre Wunder wirken. Doch was ist bei Psoriasis von diesem und anderen Pflanzenölen tatsächlich zu erwarten?
Was ein bisschen wie Science fiction klingt, ist eine neue Methode, mit der Grundlagenforscher Hauterkrankungen behandeln und die Wundheilung verbessern wollen. Hochfrequenz-Physiker am Berliner Ferdinand-Braun-Institut entwickelten eine neuartige Plasmaquelle, mit der sich Luft „anzünden“ lässt, so dass ein Mikroplasma entsteht, eine Art kalte Flamme. Die dabei entstehenden elektrisch geladenen Gase sollen den Heilungsprozess in der Haut ankurbeln.
Ergänzend zur klassischen dermatologischen Therapie bietet die Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg Patienten mit chronischen Hautkrankheiten“ ein freiwilliges Patiententraining namens „Balsam für Haut und Seele“ an. Hier lernen die Teilnehmer unter Anleitung Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Atemübungen oder QiGong, können Alltagsprobleme mit Fachleuten und anderen Betroffenen besprechen und sich gemeinsam sportlich betätigen. Den Nutzen dieses Programms, dessen 10-jähriges Jubiläum kürzlich gefeiert wurde, untersucht Katharina Wettich-Hauser wissenschaftlich im Rahmen ihrer Diplomarbeit.
Äußerliche Anwendung von KortisonEine Kortisoncreme? Muss es unbedingt so ein Hammer sein? Das ist ein häufig geäußertes Vorurteil, das dem effektiven und vielseitigen Arzneimittel in keiner Weise gerecht wird. Richtig eingesetzt sind Kortisoncremes, -salben oder -lotionen ein sehr effektives und einfach anzuwendende Mittel bei Psoriasis.
Schritt für Schritt strategisch geplantViele Menschen mit Schuppenflechte rauchen, obwohl es für sie noch wesentlich mehr gute Gründe gibt, auf diesen fragwürdigen Genuss zu verzichten als für Hautgesunde. Nichtraucher zu werden, fällt leider nicht leicht, denn Nikotin ist in seiner Suchtwirkung nicht zu unterschätzen. Wer erfolgreich aussteigen will, sollte diesen Schritt deshalb sorgfältig planen und die verfügbaren Hilfsangebote nutzen.
Auf Psoriatiker und andere chronisch Kranke kommen teilweise hohe Kosten zu, die in Zusammenhang mit ihrer Erkrankung entstehen. Die Kosten, die chronisch Kranke selbst tragen müssen, wurden in den letzten Jahren immer höher. Denken Sie daran, dass Sie sämtliche Zuzahlungen, die Praxisgebühr usw., von der Steuer absetzen und damit Steuern sparen können. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Die Nebenwirkungen von Biologics wurden immer wieder diskutiert. Erst in den letzten Wochen und Monaten wurden einige Fälle ernsthafter Erkrankungen gemeldet. PSO aktuell gibt einen Überblick.
Die Behandlung mit Biologics beeinflusst das Immunsystem. Deshalb stellt sich die Frage, ob Impfungen während der Behandlung mit Erfolg durchgeführt werden können.
Unter der Vielzahl unseriöser Angebote von angeblich neuen Heilmitteln gegen Psoriasis sind der Redaktion von PSO aktuell in den letzten Monaten wieder einmal zwei Mittel besonders aufgefallen: Neuro-Med von der polnischen Firma Betterlive und Sorine von einem Hersteller in Sri Lanka.
Die Neuregelungen zur Finanzierung des Gesundheitssystems über einen Gesundheitsfonds und den als Ergänzung dazu vorgeschlagenen „morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich“ könnten möglicherweise zu Nachteilen für Patienten mit Schuppenflechte führen. Die Krankheit verursacht zu geringe Kosten, um einen Anspruch auf Zuschüsse für Kostenträger zu begründen.
Die Präventionskampagne Haut, eine gemeinsame Aktion der gesetzlichen Krankenkassen und Unfallversicherung, weist darauf hin, dass Schuppenflechte- Patienten im Beruf oft kritischen Belastungen ausgesetzt sind und fordert zu konsequenten Hautschutzmaßnahmen auf.
Seit 1. Juli 2008 können gesetzlich Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr auf Kosten ihrer Krankenkasse alle zwei Jahre eine Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs vornehmen lassen. Doch wenn der Arzt dazu modernste Geräte verwenden soll, muss der Patient für diese Leistung wieder selber zuzahlen, denn die Kassen erstatten nur die Sparversion der Untersuchung.
Die ambulante Balneofototherapie ist zwar seit 1. Juli 2008 Kassenleistung, bisher gab es dabei aber noch Probleme. Die Patienten müssen die Kosten für die Behandlung erst einmal auslegen, die Rechnung bei ihrer Krankenkasse einreichen und bekommen dann die Ausgaben erstattet, natürlich abzüglich der Zuzahlungen in Höhe von 10%.
Der Grund hierfür ist, dass die zuständigen Stellen in der Gesundheitsadministration es nicht rechtzeitig geschafft haben, die neue Leistung zu „legendieren“, d.h. den Inhalt der Leistung und das Honorar für die Ärzte festzulegen. Laut einer Mitteilung des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen ist derzeit nicht absehbar, bis wann diese Hängepartie überwunden sein wird. Gewiss ist aber, dass die Krankenkassen aufgrund der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses nun zur Kostenerstattung verpflichtet sind.
Welche Apotheke nachts und am Wochenende Dienst hat, steht in der Zeitung. Wenn man aber unterwegs ist oder die Zeitung gerade nicht zur Hand hat, kann man ab sofort auch übers Handy erfahren, wo sich die nächste dienstbereite Apotheke befindet. Unter der bundesweit einheitlichen mobilen Rufnummer 22833 kann man die Nacht- und Notdienstapotheken in der Umgebung jederzeit abrufen.
Der Service funktioniert durch die Eingabe von Postleitzahl und/oder Ort. Die Gebühren hierfür betragen maximal 69 Cent pro Minute oder pro SMS.
Es gibt folgende Möglichkeiten:
■ Anruf per Handy: 22833 (ohne Vorwahl)
■ SMS per Handy: Stichwort „apo“ an die Nummer 22 8 33 (ohne Vorwahl)
■ Mobiles Internet per Handy: www.22833.mobi
■ Anruf aus dem deutschen Festnetz: 0137 888 22833
■ Computer mit Internetzugang: www.aponet.de
Möchten Sie die Artikel dieses Heftes in voller Länge lesen?