PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Juni 2009

 

Anerkennung möglich

Psoriasis als Berufskrankheit

In der Klinik für Berufskrankheiten Bad Reichenhall werden auch Patienten mit Psoriasis behandelt. Deren Haut entwickelte die Psoriasis als Reaktion auf eine mechanische Belastung im Beruf. Ziel der Behandlung ist es, diesen Menschen die Arbeit erträglich zu machen, so dass sie ihren Beruf weiterhin ausüben können. Dr. med. Michael Schönfeld erklärt, wie sich eine berufsbedingte Psoriasis feststellen lässt und warum ein Aufenthalt in der Klinik für Berufskrankheiten weiterhilft.

 

Dr. med Michael SchönfeldAus welchen Berufen kommen die Psoriasis-Patienten zu Ihnen in die Klinik für Berufskrankheiten?

Schönfeld: Das ist unterschiedlich. Insbesondere in den handwerklichen bzw. hautbelastenden Berufen besteht die Gefahr, dass die berufliche Tätigkeit eine bestehende Psoriasis negativ beeinflusst. Meist sind die Hände betroffen, weil damit Werkzeuge oder Maschinen bedient werden. Der ständige Gebrauch der Arbeitsgeräte mit immer denselben Bewegungen kann dann zur Entwicklung von Psoriasisherden führen. Im Fachjargon heißt dies: „Die Psoriasis wird richtungsweisend negativ beeinflusst.“ Manchmal tritt die Krankheit auch an den Füßen auf, bedingt etwa durch drückende Schuhe, welche die Patienten im Beruf tragen müssen. Vorbeugender Hautschutz und eine intensive Hautpflege sind daher von großer Bedeutung.

 

Wie stellt man fest, ob die Psoriasis beruflich bedingt ist?

Schönfeld: Meist geht der Patient mit diesem Verdacht erst einmal zu seinem Hautarzt. Ist dieser ebenfalls der Meinung, dass die berufsbedingte mechanische Belastung die Psoriasis auslöst ...

 

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