PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Dezember 2009

 

Schwangerschaft und Stillzeit

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

„Kontraindiziert in der Schwangerschaft“ ist auf vielen Beipackzetteln zu lesen. Welche Medikamente dürfen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit noch anwenden? Prinzipiell gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

 

Schwanger und SchuppenflechteSchwangere und stillende Frauen dürfen aus ethischen Gründen nicht an Medikamentenstudien teilnehmen. Das Risiko, dass der Wirkstoff für das Ungeborene oder den gestillten Säugling schädlich sein könnte, wäre viel zu hoch. Deshalb behilft sich die Fachwelt z.B. mit Tierversuchen, um herauszufinden, ob eine Substanz schädlich ist. Eine weitere Methode ist: Erfahrung sammeln. Das ist möglich, wenn eine schwangere Patientin ein Medikament aus Unwissenheit eingenommen hat. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse tragen Mediziner in die Datenbank des Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie ein, um so auf mögliche Gefahren für das Kind schließen zu können. Ist ein Medikament noch neu, findet sich im Beipackzettel häufig der Passus „Erfahrungen liegen nicht vor“, d.h. es konnten noch nicht genügend Daten über mögliche Wirkungen der Substanz auf das Ungeborene oder den Säugling gesammelt werden. Dies bedeutet jedoch weder, dass das Medikament gefährlich, noch dass es ungefährlich ist.

Das hat zur Folge, dass das auf Beipackzetteln häufig zu lesende „kontraindiziert in der Schwangerschaft“ nicht streng definiert und daher wenig aussagekräftig ist. Tatsächlich kann es zweierlei ...

 

Möchten Sie die Zeitschrift PSOaktuell kennen lernen?

 

Anzeigen

 

 

 

© PSO aktuell 2017 Sitemap | RSS-Feed | Datenschutz | Impressum | Kontakt