PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Dezember 2015

 

Homöopathie

Sonderverträge honorieren Zeit

Immer mehr Patienten wollen alternative Heilverfahren ergänzend zur „Schulmedizin“. Gesetzliche Krankenkassen und kassenärztliche Vereinigungen haben Sonderregelungen vereinbart, wie sie Hautärzte für die Versorgung von Psoriasis-Patienten nicht durchsetzen konnten.

 

Sonderverträge honorieren Zeit
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Um Menschen mit schwerer Schuppenflechte zu behandeln, brauchen niedergelassene Dermatologen mehr Geld, als ihnen die für sie zuständige kassenärztliche Vereinigung (KV) aus dem von ihr verteilten Honorartopf vierteljährlich zuweist. Mehr Geld heißt bei freiberuflich tätigen Ärzten, da sie auch betriebswirtschaftlich kalkulieren müssen, mehr Zeit. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sie „schwierige“ Patienten nicht nur mit einem schnellen Rezept abfertigen. Doch eine solche Argumentation überzeugte die Kostenträger nicht (vgl. PSO aktuell 2/2015, S. 28).

 

Dagegen haben zwei Drittel aller Krankenkassen in Deutschland inzwischen mit dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) Selektivverträge zur homöopathischen Versorgung nach §73c des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) geschlossen. Für die rund 1350 Vertragsärzte, die laut DZVhÄ daran teilnehmen, bedeutet dies zum Beispiel: Die einstündige Erst-Anamnese wird mit 90 Euro vergütet. Das lässt dem Doktor genügend Spielraum, erst einmal zuzuhören. Er muss nicht zielstrebig die in Bezug auf Krankheiten einzelner Organe verwertbaren Symptome abfragen, sondern kann sich aufgrund der geschilderten Beschwerden in Ruhe ein Bild ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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