PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft März 2016

 

Biologika Cosentyx®

Debatte um Zusatznutzen von Secukinumab

Ob Cosentyx® gegenüber den bisherigen Mitteln und Methoden einer nicht nur örtlich wirkenden Psoriasis-Behandlung sowie bereits eingeführten Biologika deutliche Vorteile hat, ist noch nicht ganz entschieden. Bei der Bewertung geht es auch darum, was um welchen Preis erreicht werden soll.

 

Cosentyx®: Debatte um Zusatznutzen von Secukinumab
© stokkete – fotolia.com

Die Europäische Medizin- Agentur (EMA) hatte Secukinumab im Januar 2015 für Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis als Erstlinientherapie zugelassen. Es kann also in solchen Fällen verordnet werden, ohne dass herkömmliche Medikamente zur innerlichen (systemischen) Behandlung oder Lichttherapie sich als ungenügend oder nicht geeignet erwiesen. Bei den bisherigen Biologika war dies Voraussetzung ihrer Anwendung (vgl. PSO aktuell 1/2015).

 

Ein halbes Jahr später brachte Novartis den Wirkstoff unter dem Namen Cosentyx® auf den Markt. Wie gesetzlich vorgeschrieben, beauftragte der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Prüfung des vom Hersteller eingereichten Dossiers. Zu klären war, ob Secukinumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen hat und deswegen auch teurer sein darf. Auf der Grundlage dieser Bewertung verhandeln die Spitzenverbände der Krankenkassen dann über den Preis. Bis dahin kann ihn das Unternehmen für maximal zwölf Monate ab Zulassung nach eigenem Ermessen festsetzen.

 

Im September 2015 kamen die Fachleute des IQWiG zu dem Schluss, ein Zusatznutzen für Secukinumab lasse sich aus den vorgelegten Unterlagen nicht ableiten. Novartis nahm dazu schriftlich und mündlich Stellung, bevor der G-BA in seiner Sitzung vom 27. November 2015 einen Beschluss fasste. Dieser gestand Secukinumab für bestimmte Patientengruppen doch einen ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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