PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Juni 2016

 

Global report on psoriasis

WHO-Bericht zu Schuppenflechte

Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) hat im Februar 2016 einen „Global report on psoriasis“ vorgelegt. Der soll die Mitgliedsstaaten anregen, in ihren Ländern aktiv zu werden: Besser über die Krankheit aufklären, die Betroffenen angemessen versorgen und sie vor Diskriminierung schützen.

 

Global report on psoriasis
© WHO

Bisher liegt der Bericht nur auf Englisch vor, z. B. auf dem Internetportal der WHO. Das Ärzte-Netzwerk „PsoNet“ hat angekündigt, ihn übersetzen zu lassen. Dargestellt wird das bekannte Wissen zu Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Begleiterkrankungen der Psoriasis sowie der Alltagssituation von Betroffenen.

 

Darüber hinaus erfährt man unter anderem, dass in Norwegen 11,46 % der Bevölkerung an Schuppenflechte erkrankt sind, in Australien 6,6 %. Für Deutschland wird der Anteil mit 2,1 % angegeben, in Tansania soll er nur 0,09 % betragen. Bei Psoriasisarthritis schwankt die genannte Verbreitung zwischen 1,3 % und 34,7 %.

 

Ausführlich wird beschrieben, welche Hindernisse vor allem in armen Ländern bestehen, Psoriasis-Kranke medizinisch zu versorgen: Es gibt zu wenig Ärzte, die Hautkrankheiten richtig diagnostizieren und therapieren können. Das Gesundheitssystem übernimmt die Behandlungskosten nicht oder nur teilweise. Patienten gehen nicht zum Arzt, weil sie keine Besserung erwarten oder die Therapie nicht bezahlen können. Ihre Mitmenschen befürchten, sich anzustecken und grenzen sie aus.

 

Wesentliche Teile des Berichts beschäftigen sich damit, was getan werden müsste. Dabei wird zum einen allgemein hingewiesen auf den UN-Beschluss über die Entwicklungsziele bis 2030 für die Gesundheit der Weltbevölkerung. Zum anderen werden globale Ziele für die Psoriasis aufgestellt, wie z. B. standardisierte Diagnose- und Therapieverfahren, Mitbehandlung der Begleiterkrankungen, Ausbildung und Qualifizierung des medizinischen Personals, Unterstützung von Patientenorganisationen und Aufklärungskampagnen.

 

Am Schluss gibt es einen Forderungskatalog, jeweils gerichtet an Regierungen und Politiker, Gesundheitssysteme und medizinisches Personal, Patientenverbände, ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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