PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft September 2017

 

Biologika bei Psoriasis

Gleiches Wirkprinzip neu verpackt: Wem nützt es?

Fünf der zur Psoriasis-Behandlung von Haut und/oder Gelenken verfügbaren Biologika richten sich gegen TNF-α, drei haben inzwischen Interleukin 17 im Visier. Nach einem Präparat, das gleichzeitig noch einen anderen der von weißen Blutzellen gebildeten Botenstoffe blockiert, ist nun der erste gezielt IL 23 hemmende Antikörper zugelassen; zwei weitere werden bald folgen. Ob es wesentliche Unterschiede innerhalb der Gruppen einander entsprechender Wirkstoffe gibt, ist nicht erkennbar.

 

Biologika bei Psoriasis
© ra2 studio – fotolia.com

Wenn Patienten zuvor nur konventionelle System- oder Lichttherapie, aber noch keine Biologika bekommen hatten, waren vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) im November 2015 für Secukinumab lediglich „Hinweise auf einen geringen Zusatznutzen“ ermittelt worden (vgl. PSO aktuell 1/2016). Novartis reichte dann die Ergebnisse der PRIME-Studie nach. Diese verglich das Biologikum mit Fumarsäureestern. Nach 24 Wochen erkannte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hinsichtlich der Symptom-Rückbildung einen „sehr großen Effekt.“ Zusammen mit den Anhaltspunkten für Vorteile bei der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Schäden durch unerwünschte Wirkungen wurde Cosentyx ® ein „beträchtlicher Zusatznutzen“ bescheinigt. Das bestätigte der G-BA in seinem Beschluss vom 17. August 2017.

 

Zu diesem Ergebnis war die IQWiGBegutachtung im Juni 2017 auch bei Ixekizumab, dem zweiten Antikörper gegen Interleukin 17A (IL-17A), gekommen. Der Hersteller hatte in der IXORAS-Studie sein unter dem Namen Taltz® eingeführtes Präparat gegen Ustekinumab (Stelara®) antreten lassen bei Psoriasis-Patienten, die zuvor ohne genügenden Erfolg innerlich mit herkömmlichen Medikamenten behandelt worden waren (vgl. PSO aktuell 1/2017).

 

Für noch nicht systemisch behandelte, aber dafür in Frage kommende Patienten konnte keine Bewertung vorgenommen werden, da in der Vergleichsstudie mit MTX und Fumarsäureestern ein nicht ...

 

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Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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