PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Aus PSO aktuell September 2015

 

 

Ich löse mit Öl die Schuppen der Psoriasis auf meiner Kopfhaut

Meine Kopfhaut ist seit der Kindheit oft mit einer dicken Schuppenschicht bedeckt, so dass ich 3 x die Woche meine sehr lockigen und dichten Haare wasche.

Zur Ablösung der Schuppen reicht ein Schuppenschampoo bei mir nicht aus.

Und viel Kratzen auf der trockenen Kopfhaut verursacht oft nässende oder sogar blutende Stellen. Seit einigen Jahren verwende ich daher einmal wöchentlich einfaches Distelöl (geruchsneutral). Ich fülle dafür jeweils aus der 0,75-Liter- Flasche eine kleine Menge von ca. 1-2 cl in kleine Kunststoff-Ölkännchen (aus dem Internet) um und verteile mit der Kännchenspitze das Öl direkt auf meine Kopfhaut. Mit den Fingerspitzen massiere ich dann das Öl gleichmäßig ein. Dies lasse ich entweder über Nacht (bitte das Kopfkissen mit einem Handtuch schützen) oder tagsüber einige Stunden einwirken und wasche anschließend meine Haare. Sollte es weiterhin jucken, kann nach dem Auftragen des Öls getrost gekratzt werden, da die Kopfhaut durch das Öl nicht aufreißt. Anschließend (z. B. morgens) die Haare mind. 2 x mit Schampoo (ich verwende Head & Shoulders 2 in 1) waschen. Die Schuppen lösen sich beim Waschen sehr leicht und die Kopfhaut fühlt sich danach wieder frisch und schuppenfrei an, so als würde sie wieder «durchatmen» (echt ein tolles Gefühl, das den Aufwand lohnt!).

 

Positiver Nebeneffekt: Die Haarwurzeln scheinen durch das Distelöl ebenfalls gestärkt zu werden, der Haarausfall wird vermindert, und die Haare sind erst mal nicht mehr so trocken. Die Neuschuppenbildung wird damit bei mir außerdem um etwa einen Tag verzögert.

 

Diese regelmäßige Ölkur hilft mir. Sie ist einfach anzuwenden und zudem billig (eine 0,75-l-Flasche Distelöl kostet z. B. bei Edeka gerade mal etwa 1,50 Euro; die Ölkännchen gibt es im 10er-Pack für wenige Euro zu kaufen). Wenn ich in Urlaub fahre, fülle ich mir vorher ein Kännchen zum Mitnehmen ab (am besten in eine gut verschließbare Dose einpacken, damit nichts ausläuft.)

Anneliese I.

 

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Er zeigt beispielhaft, dass gut informierte Patienten auf sich selbst vertrauen können, um für viele der täglichen Probleme im Leben mit der Krankheit die passende Lösung zu finden.

 

Wobei diese nicht mit missionarischem Eifer allen Mitbetroffenen als die einzig richtige angepriesen wird. Das geschieht leider oft, wenn übertriebene Erwartungen an Heilversprechungen von außen enttäuscht wurden und dann das jeweils neueste Wundermittel entdeckt wird. Angemerkt sei in diesem Fall noch, dass viele Kosmetika das Öl der Färberdistel enthalten – natürlich zu einem weit höheren Preis.

 

Weitere Artikel zur Schuppenflechte können Sie in der Zeitschrift PSOaktuell lesen:

 

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