PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Aus PSO aktuell Dezember 2007

 

 

Hilft Eigenurin bei Schuppenflechte?

Wegen meiner Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) war ich im Mai 2007 drei Wochen in der Hautklinik Norderney. Danach erscheinungsfrei habe ich in Eigeninitiative angefangen, jeden Morgen etwas von meinem Mittelstrahlurin zu trinken. Ekelig! Doch bis heute habe ich keine Schuppenflechte. Nun suche ich einen Eigenharntherapeuten. Haben Sie schon einmal davon gehört?

 

 

PSO aktuell: Man könnte davon ausgehen, dass der im Urin enthaltene Harnstoff eine günstige Wirkung auf die Haut zeigt. Schließlich sind zahlreiche harnstoffhaltige Salben käuflich zu erwerben. Harnstoff hält die Haut feucht. Während die verschiedenen Präparate 5 bis 10% Harnstoff enthalten, ist dessen Konzentration im Urin aber viel geringer, so dass ein nennenswerter Nutzen bei äußerlicher Anwendung von Eigenurin in diesem Sinne nicht zu erwarten ist.

 

Das Trinken des eigenen Urins sehen die Verfechter der Methode als „unspezifische Reiztherapie“ an. Sie soll die körpereigenen Abwehrkräfte anregen. Außerdem sollen im Urin Mineralien und körpereigene keimtötende Substanzen enthalten sein.

 

Die „Behandlung“ mit Eigenurin wird zwar immer wieder als Mittel gegen die verschiedensten Erkrankungen propagiert, doch ist ein positiver Effekt nicht nachgewiesen.

 

 

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