PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Aus PSO aktuell Dezember 2003

 

 

Welche Behandlung bei Psoriasis pustulosa?

Angefangen hat es bei mir im Februar 2002 in den Handflächen, dann ging es zu den Fingern und unter die Nägel. Die Innenseite der Hände war wieder frei. Der erste Arzt hat mir eine Salbe (Dermatop®) verschrieben und meinte, mehr könne er nicht tun, damit müsse ich leben. Als es nach einem halben Jahr immer schlimmer wurde, suchte ich einen Dermatologen auf, der eine Psoriasis pustulosa erkannte. Zum Ende des Jahres kamen die Füße dazu. Im Januar 2003 konnte ich weder laufen noch etwas anfassen und musste mich krankschreiben lassen. Inzwischen habe ich eine neue Hautärztin und mache seit Juli wieder täglich PUVA-Lichttherapie an Händen und Füßen. Zu der schon mehrfach empfohlenen Behandlung mit Neotigason® Tabletten konnte ich mich wegen der starken Nebenwirkungen noch nicht entschließen.

Susanne M.

 

 

PSO aktuell: Ein vielfach bestätigter Risikofaktor für die pustulöse Schuppenflechte an Handflächen und Fußsohlen ist das Rauchen. Es verschlechtert nicht nur die akuten Erscheinungen, sondern erhöht auch die Rückfallneigung nach dem Abheilen. Neben der örtlichen Therapie gilt in mittelschweren Fällen vor allem Bade- oder Creme-PUVA als aussichtsreich. Die empfohlene Strahlendosis liegt zwischen 1/2 und 2/3 der minimalen phototoxischen Dosis (MPD), also der kleinsten Menge, die eine Hautrötung hervorruft. Dies ist allerdings erst am dritten Tag nach der Bestrahlung ablesbar, so dass nie an mehr als zwei aufeinander folgenden Tagen behandelt werden sollte. Für die Praxis bedeutet das z. B., dass man die Termine auf Montag und Dienstag, Donnerstag und Freitag legt. Da UV-Therapie die Haut austrocknet, ist entsprechende Pflege doppelt wichtig. Dazu eignet sich z. B. die neue Eucerin® 5 % Urea Handcreme mit Harnstoff und Glycerin.

 

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