PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

Krankenkassen

 

 

 

Aus PSO aktuell 2/2010

Gibt es bei Schuppenflechte eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur mit Zuschlag?

Ich versuche gerade, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dies ist bei der zunächst angefragten Versicherung nur unter Ausschluss aller durch Psoriasis bedingten Leiden möglich. Können Sie mir Versicherungsgesellschaften nennen, die Verträge ohne einen solchen Ausschluss anbieten?

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Aus PSO aktuell 4/2008

Warum zahlen die Kassen immer weniger für Salben?

Ich bin 28 Jahre alt und habe einen fast vierjährigen Sohn, der schon seit jüngster Kindheit mit der Schuppenflechte zu kämpfen hat. Bereits am dritten Lebenstag hatte er sehr trockene Haut. Dank einer guten Hautärztin wurde dann im dritten Lebensmonat Psoriasis vulgaris diagnostiziert und mit der Hautpflege begonnen. Mit eineinhalb Jahren hatte er die erste Kur. Er kommt gut zurecht. Im Sommer zeigt sich die Schuppenflechte nicht so stark, aber gerade wenn er krank ist oder im Winter, kommt sie oft in starken Schüben (Füße, Ellenbogen, Gesicht, Hände). Im Kindergarten gehen die Erzieher und auch die anderen Kinder gut damit um. Er wird dort täglich gesalbt, zum Mittagsschlaf (eine Art Ritual).

Was ich schlimm finde, ist, dass die Krankenkassen fast keine Salben bezahlen. Früher haben wir angerührte Salben bekommen (für Sommer und Winter), aber jetzt zahlt die Kasse nur noch Advantan® maximal dreimal im Jahr und den Rest muss man selbst kaufen. Ein Dreijähriger verdient aber noch kein Geld. Kuren werden dagegen alle zwei Jahre genehmigt, obwohl sie für ein kleines Kind mehr Stress als Erholung bedeuten.

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Aus PSO aktuell 4/2008

Ist die Balneofototherapie eine Kassenleistung?

In der Juni-Ausgabe 2008 der PSO aktuell findet sich der Hinweis, dass die Balneofototherapie ab dem 1. Juli 2008 wieder in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse aufgenommen wird. Meine Hautärztin erklärte mir diese Woche, dass das nicht möglich sei. Auf meine Frage warum nicht, bekam ich eine ausweichende Antwort. Daraufhin habe ich bei meiner Krankenkasse, der Barmer Ersatzkasse nachgefragt. Dort erhielt ich die Auskunft, dass die Balneofototherapie weiterhin keine Kassenleistung sei. Es ist als Kassenpatientin - trotz akademischer Bildung - schon einigermaßen schwer, hier durchzusteigen. Ich leide an einer akuten Psoriasis pustulosa palmoplantaris.

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Aus PSO aktuell 1/2008

Ist eine vernünftige Behandlung noch möglich?

Zu Ihrem Artikel „Lohnt sich das?“ in PSO aktuell 4/2007: Haben diese Frage nur die „Kunden“ Patienten gepachtet oder ist diese Frage auch für die Dienstleister Ärzte legitim?

Das Honorar für ein Arztgespräch beträgt in Hessen nur ca. 6,60 Euro (erste Beratung im Quartal) bzw. 1,30 Euro (zweite Beratung im Quartal). In den letzten Jahren haben viele Kassenärzte ihre Kassensprechstunden reduziert, und Kassenarztsitze werden früher als notwendig und zum Teil ohne Nachfolger aufgegeben (59% der Allgemeinärzte in Deutschland sind älter als 50 Jahre). Diskutiert wird die kollektive Rückgabe der Kassenzulassungen. Deutsche Ärzte gehen zunehmend ins Ausland.

Hieraus wird klar: Die Honorar-Misere ist nicht länger nur ein Problem der Ärzte. Sie wird mehr und mehr zum Problem der Patienten als Leistungsnachfrager. Welcher Kollege ist bei dem heutigen Niedrig-Honorar bereit, z.B. eine Systemtherapie bei Psoriasis vulgaris durchzuführen, mit Methotrexat, Fumaderm® oder Ciclosporin, mit mehrfachen Beratungen und Blutentnahmen im Quartal und persönlicher Haftung für die Medikamenten-Mehrkosten (Regressgefahr)? Laut Statistik nur einer von zehn. Und ich kann das verstehen. Auch eine UV-Therapie bekommt nicht mehr jeder Kassenpatient: Wenn der Hautarzt deutlich außerhalb seines Budgets arbeitet, dann würde eine weitere UV-Therapie bei einem Kassenpatienten keinen weiteren Euro Honorar für die Praxis bringen. Nur Aufwand, Ärger wegen Wartezeiten der anderen Patienten und Haftungsrisiko.

Hier muss sich ein Kassenpatient fragen, ob er seine Situation als Kunde beim Dienstleister Arzt nicht irgendwie verbessern kann, z.B. indem er als Selbstzahler zum Arzt geht. Die Techniker Krankenkasse bietet seit kurzem den Tarif „Privat-Praxis“ an. Hier wird der Kassenpatient gegen einen Beitragsaufschlag zum Selbstzahler beim Arzt. Es ist neuartig und erfreulich, dass hier die strikte Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung aufgehoben wird und der Kassenpatient die Möglichkeit bekommt, wieder ein wirklicher „Kunde“ zu werden, mit Leistung und Gegenleistung.

Ein Selbstzahler kann heute viel eher damit rechnen, eine Systemtherapie oder eine UV-Therapie angeboten zu bekommen. Sie bekommen früher einen Termin und kommen am Termin pünktlicher dran. Sie werden ausführlicher beraten. Nicht das Rezept oder ein Allergietest, sondern der ärztliche Rat ist das Kostbarste, was der Patient in der Praxis bekommen kann.

Aus meiner Praxis, heute bei mir die wöchentliche „Akut-Sprechstunde“, kann ich berichten: Bis 9 Uhr hatten sich mehr als 75 Kassenpatienten angemeldet, und die letzten wurden von mir um 17 Uhr behandelt, bis dahin hatte ich nur eine 5-Minuten-Pause für einen Joghurt.

Eine Patientin bedankte sich bei mir, dass ich diese Möglichkeit überhaupt einräume, bei acht anderen Dermatologen hätte sie in den nächsten Wochen überhaupt nicht ankommen können. Meinen Sie im Ernst, dass dies einem Selbstzahler (Privatpatienten) passiert, der ein ordentliches Honorar mitbringt? In der Hoffnung, dass die Kassenpatienten ihr Schicksal aktiver in ihre Hände nehmen …

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Aus PSO aktuell 3/2007

Urlaub auf Krankenschein?

Ich bin 45 Jahre, männlich und habe seit ca. 25 Jahren Schuppenflechte und seit sechs Jahren bin ich Typ-1-Diabetiker. Beide Krankheiten beeinflussen die Haut. Seit ich Diabetiker bin, ist auch die Schuppenflechte schlimmer geworden. Am besten hilft mir Sonne und Salzwasser – zwei Wochen, und die Schuppenflechte ist extrem zurückgegangen. Meine Frage: Kann ich die Krankenkasse an meinem Urlaub beteiligen, anstelle Kur oder weniger Medizin?

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Aus PSO aktuell 4/2005

Wie verhalte ich mich, wenn die Kasse das Bestrahlungsgerät nicht zahlt?

Ich leide seit mehreren Jahren an Psoriasis. Da sich meine Arbeitszeiten verändert haben, kann ich nicht mehr zu den Bestrahlungen zu meinem Hautarzt gehen. Diese Behandlung hat mir bisher gut geholfen, weshalb mir mein Hautarzt eine Verordnung für ein Ganzkörperbestrahlungsgerät ausgestellt hat, damit ich zukünftig eine Heimtherapie durchführen kann. Meine Krankenkasse lehnte den Antrag auf Kostenübernahme jedoch kategorisch ab und begründete ihre Entscheidung damit, dass das Gefahrenpotential viel zu hoch sei und der Arzt eine solche Verordnung nicht ausstellen dürfe. Haben Sie Erfahrungen mit der Kostenübernahme für solche Geräte ?

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Aus PSO aktuell 3/2005

Zahlen die Kassen Biologics?

Biologics sind bekanntermaßen sehr teuer. So kosten zum Beispiel vier Injektionen Raptiva® 1354,60 Euro. Wie steht es mit der Kostenübernahme durch die (gesetzlichen) Krankenkassen? Kann grundsätzlich jeder Dermatologe (oder sonstige Ärzte?) diese Medikamente verschreiben?

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Aus PSO aktuell 1/2005

Bekomme ich die Kosten anteilig erstattet?

Ich leide seit 30 Jahren unter Psoriasis. Regelmäßige Arztbesuche und Medikamente stellen eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Pflegecremes werden mittlerweile nicht mehr von der Kasse übernommen. Zwei- bis dreimal wöchentliche Bestrahlungen verursachen außerdem hohe Fahrtkosten. Ich muss jedes mal 45 km fahren! Habe ich die Möglichkeit, diese Kosten, zumindest anteilig, erstattet zu bekommen? Wie ist es mit der Anerkennung als chronisch Kranker?

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Probeheft: Ratgeber bei Schuppenflechte

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