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Seit etwa 10 Jahren leide ich an Schuppenflechte, vor allem am Kopf, aber auch an den Ellbogen und am übrigen Körper sind einige Stellen befallen. Früher bin ich gerne in die Sauna gegangen. In den letzten Jahren, seit die Schuppenflechte so schlimm geworden ist, habe ich aber darauf verzichtet, aus Angst, dass mich die Leute anstarren. Kürzlich haben mich gute Freunde in ihre Privatsauna eingeladen. Schadet das meiner Haut?
Leider habe ich seit etwa einem Jahr Schwierigkeiten mit meiner Haut, obwohl sie bis zu meinem 16. Lebensjahr in bester Ordnung war. Dann habe ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau begonnen und arbeite in einem großen Reisebüro, in dem jeden Tag viele Kunden bedient werden wollen. Seit drei Monaten habe ich nun Probleme mit meiner Chefin. Sie meint, ich solle zum Psychologen gehen. Aber ich glaube nicht, dass ich das nötig haben. Außerdem kann er an meiner Haut auch nichts ändern. Was meinen Sie dazu?
Ich bin 55 Jahre alt und leide seit meiner Jugend an starker Schuppenflechte. In den letzten Jahren kam starker Husten hinzu, der mich fast täglich quält, vor allem morgens. Hat das etwas mit der Psoriasis zu tun?
Ich leide seit meinem 23. Lebensjahr an Schuppenflechte und bekomme von meinem Hautarzt immer wieder Salben verschrieben, schlucke aber keine Tabletten. Trotzdem würde ich gerne Blut spenden. Ich habe gehört, dass nur vollkommen gesunde Menschen Blut spenden dürfen. Ist die Blutspende für Psoriatiker somit überhaupt nicht möglich? Oder nur in der schubfreien Zeit?
Ich habe vor kurzem erfahren, dass ich Psoriasis am Kopf habe. Jetzt bin ich unsicher, ob ich meine Haare nach dem Waschen mit dem Fön trocknen soll. Oder ist es besser sie an der Luft trocknen zu lassen?
Ich leide seit etwa 15 Jahren sehr unter Psoriasis pustulosis palmoplantaris. Oftmals kann ich keine Hausarbeiten verrichten, da an den Händen, auch über die Fingerkuppen und auch unter den Nägeln Pustelherde auftreten. Schicke Schuhe tragen ist mittlerweile Utopie. Ich bin schon froh, wenn ich in ganz weichen Sommerschuhen gehen kann, oftmals nur auf Zehenspitzen. Wenn auch die Zehen befallen sind, unterpolstere ich sie mit einem leichten Verband und gehe nur die nötigsten Wege im Haus. Meine Lebensqualität ist erheblich gemindert. Zusätzlich habe ich an mehreren Gelenken Arthrose, ein degeneratives Syndrom an der Lendenwirbelsäule und Osteoporose. Der Rheumatologe bescheinigte mir eine Psoriasis arthritis und verordnete mir MTX, Actonel, Kortison, MCP und Diclofenac. Vom Zentrum Bayern Familie und Soziales bekam ich nur den GdB 40 (GdB = Grad der Behinderung). Bei der Aufzählung der bewerteten Erkrankungen wurden die Füße völlig ignoriert. Auf Anraten verschiedener Ärzte stellte ich den Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente. Ein Gutachter der Deutschen Rentenversicherung bescheinigte völlige Erwerbsunfähigkeit (EU). Trotzdem wurde eine Rente abgelehnt. Gibt es neue Bewertungsgrundlagen für den GdB oder die EU-Rente?
Morgen wird bei meinem Arbeitgeber über die Betriebsärztin die Grippeschutzimpfung angeboten. Ich habe gehört, dass durch diese Impfung neue Schübe der Schuppenflechte hervorgerufen werden können. Haben Sie hierzu nähere Informationen für mich?
Ich möchte eine Lehre als Friseurin beginnen, habe allerdings Schuppenflechte schon seit früher Kindheit. Obwohl sie sich bei mir nur leicht am Kopf und gelegentlich mit kleinen Stellen am Körper zeigt, bin ich in Sorge, ob die Lehre das Richtige für mich ist. Denn eine Freundin meinte, dass ich Allergien gegen die Färbemittel bekäme. Aber Allergie und Schuppenflechte ist doch etwas anderes, oder bin ich tatsächlich mehr gefährdet für solche Reaktionen, die ich bisher noch nie hatte?
Im Herbst habe ich mein Blutdruckmittel gewechselt, von Arelix® ACE zu Ramipril. Gleichzeitig nahm ich starke Johanniskrauttabletten. Meine Psoriasis fing zu „blühen" an. Noch schlimmer wurde es, als ich vier Wochen zur Kur war. Ich habe jetzt einen starken Juckreiz, meist nachts. Kann es sein, dass dies etwas mit Milben zu tun hat?
Ich (16 Jahre) habe seit ungefähr drei Monaten komische Rötungen, jedoch nur auf den Wangen. Wenn ich Waschgel im Gesicht verwende oder die Rötung mit verschiedenen Cremes lindern will, brennt es ziemlich. An manchen Tagen sieht man fast nichts, doch dann kommt es wieder. Und immer nur an den Wangen. Vorher habe ich das noch nie gehabt. Kann das mit der Schuppenflechte zusammenhängen, die ich von meiner Mutter geerbt habe? Bisher merke ich davon aber nur auf der Kopfhaut etwas
Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich Heuschnupfen, der sich inzwischen weitgehend gebessert hat. Außer einer starken Roggenallergie und einer leichten Haselallergie gibt es in dieser Richtung keine Probleme mehr. Allerdings hat sich meine Haut verschlechtert, sie juckt immer mehr und schuppt gewaltig. 2003 war ich für fünf Wochen in der Alexanderhaus Klinik in Davos. Dies hat mir sehr gut getan, ich war hinterher beschwerdefrei. Der Körper ist immer noch in Ordnung, aber seit einem halben Jahr sieht mein Gesicht wieder schlimm aus im Bereich von Mund, Nase, Kinn. Es besteht erheblicher Juckreiz, der mich oft nicht schlafen lässt, ebenso am behaarten Kopf. Trotz UV-Bestrahlungen, Antiallergika-Tabletten, Salben und Cremes trat keine Besserung ein. Was könnten Sie mir raten?
Eine Bekannte wies mich auf eine Methode hin, mit der männliche Glatzenbildung erfolgreich bekämpft werden soll. Eine Ursache, heißt es, sei Mineralstoffmangel, und dazu bietet unsere Apotheke entsprechende Haaranalysen an. Ist so etwas sinnvoll? Bei mir habe ich den Eindruck, dass die Schuppenflechte der Kopfhaut den Haarausfall verstärkt hat.
Ich habe jetzt seit etwa sechs Jahren Schuppenflechte an Kopfhaut, Ohrmuschel und Ellbogen, seit einiger Zeit phasenweise auch im Genitalbereich. Momentan sind die Herde an der nicht behaarten Haut nur klein und haben sich die letzten Jahre auch nicht verändert. Ich wüsste gern, ob man davon ausgehen kann, dass sich die Krankheit hauptsächlich auf die bisher befallenen Stellen beschränkt oder ob ich jeder Zeit damit rechnen muss, auch an anderen Stellen betroffen zu sein.
Da ich meine Psoriasis im Gesicht jetzt schon seit 5 Jahren nicht in den Griff bekomme, etliche Dermatologen (und eine Hautklinik) auch nichts gebracht haben, möchte ich wissen, ob es in Deutschland ausgewiesene Psoriasisexperten gibt? Diese Frage mag simpel klingen, aber bis jetzt wurde ich auf meiner Suche nach einem fähigen Arzt nur enttäuscht.
Bei mir trat vor einiger Zeit eine Psoriasis guttata am ganzen Körper auf. Sie ist inzwischen ziemlich abgeheilt. Zurück blieben aber da, wo vorher die Krankheitsherde waren, helle Flecken. Besonders fallen sie an den Armen auf, die ganz gescheckt aussehen. Obwohl es „nur“ ein kosmetisches Problem ist, möchte ich doch wissen, ob das so sein muss und womöglich immer bleibt.
Meine siebenjährige Tochter hat seit drei Monaten Psoriasis. Ganz schlimm ist die Kopfhaut betroffen. Dafür habe ich vom Hautarzt eine in der Apotheke gemixte Creme verschrieben bekommen, die über Nacht auf den betroffenen Stellen einwirken soll. Dann wird noch eine halbe Stunde vor dem Haarewaschen eine Lotion aufgetragen. Um sie so aufwändig zu behandeln, muss ich meine Tochter an den Schultagen schon um 5 Uhr 30 wecken. Da ich noch zwei kleine Kinder habe, wäre ich sehr froh, wenn es eine einfachere Therapie gäbe.
Seit 25 Jahren habe ich chronisch Schnupfen und Bronchitis, die im Lauf der Jahre schlimmer geworden sind. Alle Behandlungsversuche blieben ohne Erfolg. Eine Allergie ist ausgeschlossen, aber die Ursache fand bisher kein Arzt. Jetzt las ich in einem englischen Fachartikel, dass Psoriatiker (ein solcher bin ich seit 30 Jahren) häufig Staphylococcus aureus auf ihrer Haut haben und diese Bakterien in die Nase gelangen können. Ich muss annehmen, dass ich ein solcher Staphlococcus-Träger bin, wie man das offensichtlich in Medizinerkreisen nennt. Denn vor kurzem bin ich bei einer Knieoperation damit infiziert worden. Gerade diese Tatsache lässt mich nun hoffen, auf eine Erklärung für die Atemwegsinfektionen gestoßen zu sein. Sie führen inzwischen bei mir zu einem viel größeren Leidensdruck als die Schuppenflechte. Daher meine Frage: Ist ein solcher Zusammenhang bekannt? Wenn ja, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Schon lange hatte ich vor allem an den Beinen kleine rote Flecken. Hinzugekommen sind jetzt Stellen, die jucken und brennen, im Gehörgang, am Bauchnabel, unter den Achseln und im Bereich der Scheide, die ein Hautarzt als Schuppenflechte diagnostizierte. Ich habe gehört, dass solche Erscheinungen gerne bei Übergewicht und Pilzbefall vorkommen. Beides trifft bei mir nicht zu. Ich trinke auch keinen Alkohol, aber mein Laster ist ein starker Zigarettenkonsum. Kann das wirklich etwas mit der Schuppenflechte zu tun haben?
Ich habe nur rote Stellen mit Schuppung im Gesicht. Sonst bin ich am Körper verschont. Gibt es solche Fälle von Psoriasis? Und welche Mittel sind dafür zu empfehlen?
Bei mir ist die Schuppenflechte schon im Vorschulalter aufgetreten. Sie war manchmal schlimm, aber mit verschiedenen Therapien doch erträglich. Seit dem Klimakterium hilft nichts mehr richtig. Der Kopf ist sehr stark befallen, vor allem an Armen und Beinen habe ich immer furchtbar entzündete Stellen. Sie sind ganz rot und brennen oft. Der Hautarzt hat bestritten, dass dies horrnonell bedingt sein könnte. Vom Frauenarzt wurde mir vor drei Monaten die Pille verschrieben. Doch bisher merke ich noch keine Besserung dadurch.
Seit zehn Jahren bin ich professioneller Tätowierer. Nun kam zum ersten Mal ein Mädchen in mein Studio, die unter Psoriasis leidet, sich aber trotzdem eine Tätowierung in der Leistengegend wünscht. Ich hatte schon einige Kunden mit Neurodermitis, da gab es nie Probleme. Aber bei Schuppenflechte habe ich keine Erfahrung.
Ich arbeite als Diplomingenieur hauptsächlich an einem Computerarbeitsplatz ohne Kontakt zu Kunden. Nun bewerbe ich mich bei einer anderen Firma. In dem mir zugesandten Personalbogen wird gefragt: „Leiden Sie an Krankheiten oder Krankheitsfolgen, die sich auf die beabsichtigte Tätigkeit auswirken können?“ Da ich seit meinem 12. Lebensjahr Schuppenflechte habe und seit zwei Jahren auch die Gelenke beteiligt sind, müsste ich eigentlich von den beiden Antwortmöglichkeiten Ja ankreuzen. Denn es heißt „könnte“, was für den Fall, dass die Gelenkentzündung schlimmer wird, zutreffen würde. Bis jetzt hatte ich aber außer den Kuraufenthalten keine Beeinträchtigung meines Berufes.