PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

Fischöl

Kaltwasserfische wie Makrele, Hering oder Lachs sind besonders reich an Eicosapentaensäure. Die Bezeichnung verweist auf fünf (griech. penta) Doppelbindungen im Molekül. Dieses chemische Merkmal ist allen „ungesättigten“ Fettsäuren gemeinsam. Je nach der Anordnung in der Kette von Kohlenstoffatomen unterscheidet man bei den mehrfach ungesättigten Verbindungen Omega- 6- und Omega-3-Fettsäuren. Zu letzteren gehört die Eicosapentaensäure in Fischöl. Sie wird durch die gleichen Enzyme abgebaut wie die vierfach ungesättigte Arachidonsäure, die wir vorwiegend mit Fleisch aufnehmen. Eine vegetarische Ernährung enthält nur etwa ein Drittel der Menge in üblicher Kost.

 

Der Körper verwendet Arachidonsäure kaum zur Energiegewinnung, sondern speichert sie in den Zellwänden. Dort entstehen daraus bei Schuppenflechte vermehrt hormonähnliche Stoffe, vor allem die mit B4 markierten Leukotriene, die als Vermittler (Mediatoren) der Entzündung in Haut und Gelenken den Krankheitsprozess anfeuern. Das lässt sich in dem Maße verhindern, wie die Fischölfettsäure der Arachidonsäure die Abbau-Enzyme streitig macht.

 

 

 

Anzeigen

Gratisausgabe PSOaktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte

 

 

 

© PSO aktuell 2017 Sitemap | RSS-Feed | Datenschutz | Impressum | Kontakt