Hier finden Sie ausgewählte Artikel
aus
früheren Ausgaben der Zeitschrift PSO aktuell.
Der Verzicht auf Zigaretten ist der Gesundheit grundsätzlich zuträglich. Wer sich zum Nikotinverzicht entscheidet, sollte aber berücksichtigen, dass einige Medikamente vorübergehend eine veränderte Wirkung zeigen können.
Seit vielen Jahren greift PSO aktuell regelmäßig das Thema Weihrauch- Therapie auf. Denn es gibt genügend Hinweise, dass Weihrauch-Extrakt auch die Psoriasis bessert. Aber die Hoffnung, dass ein direkt in Deutschland zugelassenes Präparat angeboten wird, hat sich bisher nicht erfüllt. Das könnte sich in den näschten Jahren möglicherweise ändern ändern.
Auf gentechnisch konstruierte Moleküle richten sich große Hoffnungen. Zwei der neuen Medikamente sind inzwischen auch für Psoriasis vulgaris zugelassen. Das gilt allerdings nur, wenn die herkömmliche Systemtherapie keine Alternative mehr bietet.
Von Zellen hergestellte Moleküle sollen gezielt in die bei Psoriasis vermutete Störung des Immunsystems eingreifen. Ihr Nutzen wird durch wissenschaftliche Studien ermittelt. Dabei sind Betroffene nur statistische Größen. Sie haben aber ein entscheidendes Wort mitzureden, wenn sich die teueren Therapien im Alltag bewähren müssen.
Tazaroten ist das erste äußerlich anwendbare Retinoid. Die Abwandlung von Vitamin A erwies sich auch eingenommen als wirksam. Die Zulassung in Kapseln verzögert sich aber, da die US-Aufsichtsbehörde besondere Vorsichtsmaßnahmen für Schwangere fordert.
Vor zehn Jahren wurde Fumaderm® als Fertigarzneimittel zugelassen. Damit setzte sich die seit 1959 bekannte Fumarat-Therapie zwar allmählich durch. Aber nach wie vor gibt es zu Risiken und Nebenwirkungen einige Fragen, die Ärzte ihren Patienten beantworten müssen.