Hier einige Höhepunkte des Heftes Nr. 1 - März 2001:
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Manche Hautkranke glauben, dass ihnen auch im Solarium geholfen wird. Dermatologen bestreiten dies. Nun wurde erstmals die therapeutische Wirkung überprüft.

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Die einen klagen in den Medien, die anderen vor Gericht. Doch allen ist klar, dass der zusätzliche Nutzen von Solebädern und anschließender UV-Bestrahlung wissenschaftlich bewiesen werden muss. Solange kann die Kombination ambulant nicht als Kassenleistung erstattet werden. Ein Zwischenbericht, was trotzdem möglich ist.
Und nun?
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Britische Hautärzte befragten 101 ambulante Patienten mit ausgedehnter Schuppenflechte. 84 litten unter Juckreiz am ganzen Körper, der in zwei Drittel der Fälle täglich auftrat, besonders abends und nachts. Verschlimmert wurde er am häufigsten durch warme Umgebungen und Hauttrockenheit. Unter den genannten Auslösern folgten dann Schwitzen und Stress. Dagegen beobachtete über die Hälfte der Betroffenen, dass Schlaf und kaltes Duschen den Juckreiz besserte. (Br. J. Dermatol. 143, 969-973; 2000) |
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Zurück zur Natur gilt bei einem
weiteren Präparat als Fortschritt gegenüber den beiden künstlichen
Abwandlungen der biologisch wirksamen Form von Vitamin D3
Auf einen Blick
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Immer genauer werden fehlgeleitete Abwehrreaktionen bei Psoriasis beschrieben. die darauf gestützte Therapie soll nicht allgemein das Immunsystem dämpfen, sondern gezielt in Ordnung bringen. Was viel verspricht, ist noch wenigen vorbehalten. Und um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, genügt dieser Forschungstrend keineswegs.
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"Seltener und nicht zu lang" wurde als
Trend der UV-Bestrahlung
bei Schuppenflechte erkannt (PSO aktuell 3/2000, Seite 14-17). Aber wie häufig soll denn nun behandelt werden?
Was lässt den größten Nutzen beim geringsten
Risiko erwarten?
Zusammengefasst
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Ein prominenter Jurist hat für Dermatologen
detailliert bewertet, wann sie extra Honorar fordern können und wo die
Chipkarte ausreichen muss. Da es um ihr Geld geht, sollten die Versicherten
ebenso die Rechtslage kennen.
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Unsere Tochter leidet seit gut einem Jahr an Schuppenflechte. Ich selbst bin seit meinem 19. Lebensjahr davon betroffen. Richtig schlimm wurde es, als ich beruflich unter Stress stand, heiratete, zwei Kinder bekam. Erst war ich vier Wochen im Krankenhaus, danach ging ein Teil der Schuppenflechte weg, dann ein Jahr später sechs Wochen in der Fachklinik Bad Bentheim. Seitdem sind 90 Prozent der Psoriasis weggeblieben. Inzwischen lässt es sich einigermaßen damit leben. Nur belastet es mich sehr, dass meine jüngste Tochter (sieben Jahre alt) immer stärker von der Schuppenflechte befallen wird. Seltsam ist, dass es in unserer Familie jeweils die Zweitgeborenen (Sohn oder Tochter) trifft.
Frank K.
PSO aktuell: Bei der früh (vor dem 40. Lebensjahr) auftretenden Form der Schuppenflechte ist eine Erblichkeit ausgeprägt.
Genaue Angaben zum Erkrankungsrisiko gibt es noch nicht. In Deutschland schätzen es die Fachleute auf unter zehn Prozent, falls in einer Familie erst ein Kind betroffen ist. Etwas höher kann es bei einer Mutter mit Psoriasis sein und auf etwa 15 Prozent ansteigen, wenn der Vater erkrankt ist. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich auf 20 Prozent, wenn die Schuppenflechte bei einem Elternteil und einem Kind vorkommt. Haben beide Eltern schon Pso, verdoppelt sich das Risiko ihrer Kinder noch einmal. Das ist freilich Statistik. Auch wenn Vater und Mutter die Anlage weitergeben, lässt sich nicht vorhersagen, welches der Kinder erkranken wird. Selbst bei eineiigen Zwillingen müssen nicht beide betroffen sein. Die Forschung hat zwar inzwischen viele verdächtige Gene erkannt, man weiß aber nicht, welche davon für die Psoriasis-Anfälligkeit die wichtigsten sind, und in jedem Fall müssen noch Umweltfaktoren hinzu kommen, dass sie ausbricht. Das geschieht in solchen Fällen besonders leicht nach bakteriellen Infektionen der oberen Luftwege.
Auf die Behandlung von Kindern sind nur wenige Fachkliniken eingerichtet, da in dieser Altersgruppe die Schuppenflechte selten ist, anders als Neurodermitis. In Frage kämen zum Beispiel die Alexanderhaus-Klinik für Dermatologie und Allergie in Davos und die Fachklinik für Kinder und Jugendliche auf Sylt.
weitere "Fragen und Antworten" ab Seite 30 ...
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