PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Juni 2001

 

Haarausfall

Kahlheit mit und ohne Psoriasis

Bevor man wirksam behandeln kann, müssen Schuppen entfernt werden. Das offenbart oft erst den Verlust von Haaren. Sie wachsen nach, sobald die krankhafte Störung in der Kopfhaut behoben ist. Sonst droht ihren Wurzeln bleibender Schaden.

 

Wenn sie rot sind, bedecken durchschnittlich 85 000 Haare den Kopf. Ein blonder Schopf kann es auf 150 000 bringen. Unabhängig von der Gesamtmenge, die bis zu einem gewissen Grad der Farbtyp bestimmt, sind etwa 300 Haare auf einem Quadratzentimeter normal.

Was ins Auge fällt, mag üppig oder schütter, glänzend oder stumpf sein – sichtbar ist stets nur totes Gewebe. Der lebende Teil steckt unter der Kopfhaut, und dort entscheidet sich, ob der darüber hinaus wachsende Haarschaft fest genug ist, dass er die gewünschte Länge erreichen kann, oder abbricht, was dann beim Kämmen oder Waschen sichtbar wird.

Die Wurzeln der Haare befinden sich in der Lederhaut, die mit der Oberhaut durch Vorwölbungen (Papillen) verzahnt ist. Über ihre Blutgefäße und Nerven wird das von der Haarzwiebel ausgehende Wachstum beeinflusst, zum Beispiel durch hormonelle Reize, Mangelernährung, Nikotin-, Drogen- oder Alkoholkonsum. Auch die Entzündung bei Schuppenflechte wirkt sich auf den Zustand der Haarwurzeln aus. Unter dem Mikroskop sieht man dabei, dass der Anteil von Haaren in der Ruhephase gegenüber denen im Wachstum vermehrt ist.

 

Schuppen als letzter Halt

Die in den Psoriasis-Herden meist weniger dicht sprießenden Haare sind feiner und brüchiger. Daher werden sie durch Schuppenkrusten, zu denen sich die im übermaß gebildeten und unvollständig ausgereiften Hornzellen zusammenballen, leicht abgeknickt.

Löst man die Schuppen, gehen die nur ...

 

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