PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

 

PSOaktuell Heft 3/05

Ausgabe Nr. 4 | Dezember 2002

 

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 umschau

Kombinationstherapie

Halb so viel ist doppelt besser

Künstlich abgewandelte Vitamin-D3-Verbindungen sind heute die Basis der Psoriasis-Behandlung. Bei Bedarf kommen andere Mittel und Methoden dazu. Raschen Erfolg verspricht die Anwendung zusammen mit Kortison.

 

Das erste Vitamin-D3-Präparat wurde hierzulande 1992 verfügbar. Schering brachte die von der dänischen Firma Leo entwickelte Calcipotriol-Zubereitung als Psorcutan® auf den Markt. Kurz darauf ließ der Lizenzgeber sein Produkt von einer eigenen Vertriebsfirma in Deutschland unter dem Namen Daivonex® anbieten.

 

Das im November 2002 eingeführte Psorcutan® Beta vereinigt zwei Substanzen, die zur äußerlichen Behandlung der Schuppenflechte bewährt sind: Calcipotriol und Betamethason-Dipropionat. Das starke Kortikoid der Klasse III (Handelsname Diprosone®) wirkt zwar schnell, ist aber nur kurzfristig unbedenklich. Hingegen wird ein Erfolg bei der Vitamin-D3-Abwandlung in Psorcutan® erst nach einiger Zeit sichtbar, dafür eignet sie sich zum längeren Gebrauch. Mitunter können Hautreizungen vorkommen. Da Kortison ausgeprägt entzündungshemmend ist, ergänzt es auch in dieser Hinsicht sinnvoll Calcipotriol. Für eine weitgehende Abheilung genügt einmal tägliche Behandlung, die höchstens vier Wochen dauern sollte. Anschließend kann man auf das reine Vitamin-D3-Präparat übergehen.

 

Rasch 

Rasch 
spürbare 
Besserung
durchbricht
Resignation.

 

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Rehabilitation

Rentenversicherung zahlt für Totes Meer

Was der Gesetzgeber jetzt erlaubt, setzen einige Landesversicherungsanstalten bereits um: Verträge mit dem Deutschen Medizinischen Zentrum regeln die Kostenübernahme für die Klimatherapie in Israel.

 

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Lichtbehandlung

MIT UV-Laser neue Schübe abfangen?

Die in den USA entwickelte Technik zur gezielten Bestrahlung der befallenen Psoriasis-Stellen bieten inzwischen auch drei deutsche Firmen an. Eine flächendeckende Versorgung soll zügig erreicht werden.

 

ANGESTRAHLT

Das Laserzentrum Rhein-Main an der Hautklinik Hanau will durch Schulung von Ärzten für eine „qualitätsorientierte standardisierte“ Behandlung mit dem Excimer-UVB-Laser sorgen. Das ist vorerst wohl mehr Wunsch als Wirklichkeit. Die Karte mit Standorten des von Ockenfels bevorzugten Geräts vermerkte Anfang November 2002 noch hinter neun von elf Städten „i.V.“, soll heißen: in Vorbereitung. (www.psorilas.com) 

 

Auch wenn Konkurrenz das Geschäft belebt, haben die privat zahlenden Kunden keine Garantie, dass sie von den Anwendern der verschiedenen Geräte überall das Gleiche für ihr Geld bekommen. Wer trotzdem einen Versuch wagen will, findet auf Seite 35 die schon bestehenden Möglichkeiten und Anschriften für künftige Angebote.

 

Cartoon BoB Born

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kurz notiert

Verflüssigte Kristalle zur Hautpflege

Großspurig preist die 4G Marketing GmbH Neosino® an. Das von dieser „jungen Gesellschaft“ vertriebene Produkt zeichnet sich dadurch aus, dass die Inhaltsstoffe zu „millionstel Millimeter kleinen Teilchen“, so genannten Nanopartikeln, umgewandelt wurden. Mit dem weltweit patentierten Verfahren des Chemikers Gerd Thöne werde, bildlich ausgedrückt, Quarzkristall zu Siliziumsol verflüssigt und feinst verteilt als Spray oder in Kapselform „für kosmetische Zwecke“ sowie zur Förderung des Wohlbefindens eingesetzt. Auch bei Psoriasis seien „überraschende Erfolge“ zu verzeichnen. Nachprüfbare Belege gibt es dazu so wenig wie früher, als das „Nanosilicium“ noch „Neuro/
Novo Skin“ hieß (vgl. PSO aktuell 3/1996 und 1/1997).

 

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thema

Aloe vera:

Das einzig Wahre auch bei Psoriasis?

 

Aloe vera

Seit Jahrtausenden wird Aloe geschätzt. Modernes Marketing preist besonders die "vera" genannte Art der Wüstenlilie als Mittel für und gegen alles. Die einzige Studie bei Psoriasis klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

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rat & tipps

Arztsuche

Den richtigen Partner finden

Wo in erreichbarer Nähe die benötigten Fachleute sind, lässt sich über die Gelben Seiten oder das Internet ermitteln. Was sie für Psoriasis-Kranke tun, ist schon schwieriger auszumachen. Und zu wem die Einzelnen eine hilfreiche Beziehung haben können, muss individuell entschieden werden. Doch dazu gibt es einige gesicherte Kriterien. 

 

FRAGEN SIE ERST SICH

Wie immer die aktuell offenkundige Psoriasis behandelt wird, nichts und niemand kann Sie ein für allemal davon befreien. Langfristig kommt es weniger auf die Wirksamkeit dieser oder jener Therapie an als auf die Beziehung zu einem Therapeuten, dem Sie vertrauen. Davon profitieren Sie in dem Maße, in dem er Ihr Selbstvertrauen stärkt.

 

Das Ideal der „nachhaltigen Partnerschaft“ werden Sie in der menschenmöglichen Realität kaum vollendet finden. Um sich ihm so gut es geht anzunähern, sind in der Checkliste (Seite 25) eine Reihe von Kriterien genannt. Ohne Vollständigkeit zu beanspruchen, sollen sie vor allem zur Klärung anregen, worauf es Ihnen ankommt. 
   

 

weiter auf Seite 24...

 

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im gespräch

Welche Diät ist am besten?

In meinem Bekanntenkreis schwören einige auf die Haysche Trennkost, einer macht jedes Jahr mindestens einmal eine Mayr-Kur, ein anderer hält Zucker für das Allerschlimmste und ist überzeugt, dass ich meine Schuppenflechte bald los hätte, wenn ich nichts Süßes esse und auf Weißmehlerzeugnisse verzichte. Kann da wirklich etwas dran sein?

Gesine S.

 

PSO aktuell: Es gibt leider so viele einander widersprechende Ernährungsempfehlungen, dass die Einzelnen schwer das für sie Richtige herausfinden können. In Bezug auf Schuppenflechte ist aber beim besten Willen keine Diät zu erkennen, die allen Betroffenen helfen kann. Der Verzicht auf Zucker, auch in Früchten, soll die übermäßig vermehrten und darum schädlichen Hefepilze im Darm „aushungern“. Diesen genügen jedoch schon winzige Mengen an Traubenzucker (Glukose), wie sie natürlich im Speichel vorkommen oder aus pflanzlicher Stärke in Gemüse und Salat entstehen (vgl. PSO aktuell 2/1996, S. 5). Solche Nahrungsmittel sind zusammen mit Vollkorngetreide und Kartoffeln die Grundlage der unabhängig von bestimmten Krankheiten ratsamen Ernährung. Wenn keine Allergien dagegen nachgewiesen wurden, was bei Menschen mit Psoriasis-Veranlagung selten ist, liefern Milch und daraus hergestellte Produkte das nötige Eiweiß. Andere tierische Lebensmittel, vor allem Fleisch und Wurst, sollten dagegen wegen der damit zugeführten Ausgangssubstanzen für entzündungsfördernde Stoff vermindert werden. Wenn man also die Behandlung der Psoriasis unterstützen will, ist eine vorwiegend vegetarische Ernährung mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (in Kaltwasserfischen wie Makrele und Lachs) oder ihren Vorstufen in pflanzlichen Ölen (z. B. Raps, Walnüsse) günstig. Diese gut begründeten Richtlinien wurden in PSO aktuell 3/2001, S. 23 und 1/2002, S. 25 dargestellt. 

weitere "Fragen und Antworten" ab Seite 30 ...

 

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