Hier einige Höhepunkte des Heftes Nr. 2 - Juni 2006:
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Seit 1. Mai 2006 ist das
Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) nun
rechtskräftig. Eine Neuerung könnte sich schon bald in den Geldbeuteln der
deutschen Patienten positiv bemerkbar machen.
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Off-Label-Use bedeutet, dass ein Medikament außerhalb seines zugelassenen Anwendungsgebietes eingesetzt wird. Bisher müssen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten hierfür nur in Ausnahmefällen übernehmen. Diese Regelungen wurden nun aber gelockert.
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Die Gene können schuld daran sein, dass bestimmte Medikamente bei einigen Menschen schlechter wirken und eventuell mehr Nebenwirkungen haben als bei anderen. Eine aktuelle Studie belegt solche Unterschiede für Methotrexat.
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Die Medikamente Douglan®, Elidel® und
Protopic® stehen seit einiger Zeit in Verdacht, Krebs auszulösen. Jetzt
haben die Arzneimittelbehörden die Warnhinweise verschärft.
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Helga Kühn-Mengel, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, kurz die Patientenbeauftragte, hatte Rolf Blaga und Claudia Liebram als Vertreter der Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft zum Meinungsaustausch eingeladen.
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Eine Behandlungsform namens Orthokin wird derzeit vielfach angepriesen. Sie soll gegen entzündeten Gelenke, z.B. bei Rheuma, helfen. Was steckt dahinter?
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„Sparen Sie jetzt bei Top-Ärzten in Ihrer Nähe! Jetzt können Sie beim Arztbesuch deutlich sparen. Bei www.arzt-preisvergleich.de geben renommierte Ärzte aus Ihrer Nähe eine alternative, günstigere Kostenschätzung für die von Ihnen gewünschte Behandlung ab. Anhand von Empfehlungen anderer Patienten finden Sie ganz einfach den Arzt mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Dann entscheiden Sie, ob Sie zu einem neuen Arzt gehen möchten.“ Mit diesen marktschreierischen Sätzen wirbt eine neue Internetseite um Zulauf. Das Ganze klingt sehr nach „Ebay“. Kommen auf dieser „Auktionsplattform für Patienten und Ärzte“ wirklich medizinische Leistungen unter den Hammer?
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Die Behandlung der Schuppenflechte erfolgt meist nur während eines Schubs. Für Patienten mit dauerhaft aktiver Schuppenflechte, die sehr stark unter ihrer Erkrankung leiden und eine innerliche Behandlung benötigen, könnte jedoch eine langfristige Behandlung ohne Unterbrechung sinnvoll sein. Die Firma Serono stellt sich nun vor, dass das Biologic Raptia® (Wirkstoff: Efalizumab) langfristig eingesetzt wird, also auch in der schubfreien Zeit. Eine Studie hatte nämlich ergeben, dass Raptiva® auch bei einer Behandlungsdauer von drei Jahren noch wirksam ist. Auch die Sicherheit des Medikaments ist über diesen Zeitraum nachgewiesen. Voraussetzung für die Langzeittherapie ist, dass die Patienten auf die Therapie überhaupt ansprechen, was sich aber innerhalb der ersten zwölf Wochen herausstellt. Über die Finanzierung dieser teuren Behandlung schweigt sich die Firma aber aus.
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„Ich schreibe Ihnen diesen Brief auf meinem Positivpapier. Entstanden ist es beim Kampf gegen meine Depressionen. Die Farbe GELB tat mir einfach gut. GELB TUT DER SEELE EINFACH GUT.“ Mit diesen Worten endete der Brief, den Helmut Senf im Dezember 2005 auf gelbem Briefpapier an PSO aktuell abschickte – zusammen mit einem Gedicht. Wir wurden neugierig und fragten bei ihm nach, was ihn zum Schreiben bewegte – und was seine Schuppenflechte damit zu tun hat.
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Viele
an Naturheilverfahren interessierte Menschen schwören auf die Einnahme
von Mineralsalzen nach Wilhelm Heinrich Schüßler. Diese nach
homöopathischen Verfahren hochverdünnten bzw. „potenzierten“
Mineralsalze sollen bei einer Vielzahl von Beschwerden helfen. Die
Auswahl des richtigen Salzes sei zudem deutlich einfacher als die
Auswahl eines passenden homöopathischen Mittels, sagen die Anhänger der
Schüßler-Therapie. Lohnt ein Versuch bei Schuppenflechte und Psoriasis
arthritis?
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Einige Psoriatiker chatten regelmäßig,
das heißt sie unterhalten sich per Computertastatur miteinander. Die
virtuelle Konferenz findet im Internet statt, die Teilnehmer sitzen
irgendwo in Deutschland, jeder an seinem eigenen Computer. Anfang April
sahen sich die Chatter im wirklichen Leben: beim Chattertreffen in Köln.
Hier geht´s zum Chat: www.psoriasis-netz.de
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Vor 25 Jahren war erstmals
die Rede von Brottrunk, einem probiotischen Gärgetränk, das zur
Darmsanierung eingesetzt wird. Anlässlich des Jubiläums haben wir
nachgefragt, ob inzwischen wissenschaftliche Daten seine Wirksamkeit bei
Schuppenflechte belegen.
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Nach einem langen Winter
freut sich fast jeder Mensch über die Sonne. Der Urlaub, ob am Meer oder
im Gebirge, rückt näher. Dabei stellt sich die Frage nach dem richtigen
Sonnenschutz. PSO aktuell fragte den
Hautarzt Prof. Dr. Hans Meffert aus Berlin, was beim Sonnenschutz zu
beachten ist.
Sonnenschutz leicht gemacht |
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Jeder Sonnenstrahl kann die Haut schädigen. Dabei sind es die „unsichtbaren“ kurzen ultravioletten Strahlen, die in die Haut eindringen. Wie schnell sich ein Sonnenbrand entwickelt, hängt vom Hauttyp ab.

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Wer seine Schuppenflechte an einer Universitätsklinik behandeln lässt, dem wird gelegentlich die Teilnahme an einer klinischen Studie angeboten. Viele erhoffen sich davon, dass sie auf diese Weise an die teuren Biologics kommen, die die Kasse sonst nicht bezahlen würde. Oder an ein anderes neues Medikament, das noch nicht zugelassen ist. Der schwere Zwischenfall in Großbritannien, bei dem sechs Männer im Rahmen eines Medikamententests ernsthaft erkrankt sind, verunsichert aber. Wie hoch ist das Risiko, das mit einer Studienteilnahme einher geht? Was kommt generell auf einen zu?
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Dr. Sandra Philipp ist Ärztin für Hautkrankheiten und Leiterin des Psoriasis Studienzentrums an der Klinik für Dermatologie der Charité in Berlin. Im Interview mit PSO aktuell erläuterte sie, worauf es bei der Entscheidung „pro oder kontra Studienteilnahme“ ankommt.
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Vor wenigen Wochen berichteten die Zeitschrift Ökotest und das Fernsehmagazin Plusminus, dass einige Arzneimittel Weichmacher enthalten könnten. Auch Fumaderm®, ein Präparat zur Behandlung der Psoriasis, ist betroffen. Wie gefährlich sind Weichmacher wirklich?
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Meine Schuppenflechte wurde mit allen möglichen äußerlich anzuwendenden Salben etc. versucht zu therapieren, allerdings ohne Erfolg. Die „Heilung“ stellte sich bei mir nach einer vierwöchigen Reha in der BfA-Klinik Borkum ein, in der ich kurze, aber starke Bestrahlungen sowie eine Behandlung mit Dithranol erhielt. Danach wurde die Therapie mit Zorac® Gel fortgesetzt.
Dass ich seit
mittlerweile fünf Jahren symptomfrei bin, liegt meines Erachtens aber
viel mehr daran, dass ich in der Kur durch einen sehr locker gehaltenen
Therapieplan sehr viel Zeit für die Auseinandersetzung mit mir selbst
bei langen Spaziergängen etc. hatte. Außerdem habe ich Grundlagen des
autogenen Trainings gelernt und durch viele Gespräche mit viel schlimmer
Erkrankten gelernt, mich und diese Krankheit nicht zu überbewerten. Seit
der Kur ziehe ich die „Notbremse“, wenn es ungesund stressig wird, und
versuche mit mehr Lockerheit an alles heranzugehen. Das scheint für mich
der Weg zu sein ohne Symptome gut zu leben.
Susanne J.
weitere Erfahrungsberichte ab Seite 32 ...
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