Haben Sie Schuppenflechte (Psoriasis)?
Hier, in der Zeitschrift PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte, finden Sie Antworten auf Ihre Fragen und viele Tipps zum Umgang
mit der Erkrankung.
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Seit Jahren weigerten sich die meisten gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten für eine kombinierte Behandlung mit UV-Licht und Salzwasser (Balneofototherapie) zu übernehmen, weil die Wirksamkeit angeblich nicht nachgewiesen war. Nun hatte der Gemeinsame Bundesausschuss ein Einsehen.
Hat Ihnen Ihr Apotheker ein Arzneimittel überreicht, das anders aussieht als bisher, obwohl Ihnen Ihr Arzt seit Jahren immer dasselbe Medikament verordnet? Das könnte daran liegen, dass Ihre Krankenkasse einen Rabattvertrag mit einem Generika-Hersteller abgeschlossen hat.
Das Bakterium Helicobacter pylori schlägt vielen Menschen auf den Magen. Wenn es sich dort in der Schleimhaut einnistet, kann es schmerzhafte Entzündungen auslösen. Zusätzlich zu den Magenbeschwerden bekommen Betroffene manchmal auch Probleme mit der Haut.
Auch Arbeitslose müssen Zuzahlungen für Arznei- und Heilmittel, stationäre Behandlung und häusliche Krankenpflege leisten.
Was viel kostet, muss gut sein. Dieses Vorurteil bestätigt sich auch beim Placeboeffekt.
ISA247 heißt eine neue Substanz, die ähnlich wie Ciclosporin wirkt. Sie wurde jetzt in einer Phase-Ill-Studie erfolgreich getestet. An der kanadischen Studie nahmen 451 an Plaquepsoriasis erkrankte Patienten teil, deren Körperoberfläche zu mindestens zehn Prozent betroffen war. ISA247 war bei diesen Patienten gut wirksam. Mit der höchsten Dosierung von 0,4 mg/kg Körpergewicht besserte sich der Hautzustand nach 24 Wochen Behandlung bei fast der Hälfte der Patienten um mindestens 75%.
Besonders interessant dürfte das Nebenwirkungsrisiko sein, insbesondere auf die Nierenfunktion. Denn die langfristige Anwendung von Ciclosporin wird häufig durch die nierenschädigende Wirkung des Medikaments eingeschränkt. Auch bei ISA247 war in der höchsten Dosierung ein Angriff auf die Niere zu beobachten. Möglicherweise lässt sich die Substanz aber genauer dosieren, so dass das Nebenwirkungsrisiko besser in Griff zu bekommen ist. Ob das wirklich funktioniert, muss aber noch untersucht werden.
Künftig müssen die Kassen für einen Klinikaufenthalt nicht mehr zahlen, wenn er medizinisch nicht notwendig ist.
Amerikanische Wissenschaftler fanden neue Gene, die das Risiko steigern, an Schuppenflechte zu erkranken. Der Zusammenhang zwischen der Psoriasis und anderen Autoimmunerkrankungen wird nun immer deutlicher.
Selbstbräuner sollte man auf erkrankte Haut lieber nicht auftragen, auch nicht auf Hautpartien, die von Schuppenflechte betroffen sind.
Wenn Patienten mit langjähriger Psoriasis auch noch unter Gelenkbeschwerden leiden, stellt sich die Frage: Ist das Psoriasis arthritis oder nicht? Frankfurter Dermatologen gingen der Frage in einer Studie nach.
Nur in Apotheken erhältlich ist PsoDerm®, eine Creme, die neben einem Extrakt aus Mahonia aquifolium weitere Heilpflanzenextrakte enthält, u.a. Echinacea, Nessel, Kamille, Vogelmiere und Schafgarbe. Diese Wirkstoffkombination soll nach Angaben des Herstellers entzündungshemmende, hautberuhigende und antiseptische Eigenschaften haben.
Schuppenflechte ist eine sichtbare Krankheit. Betroffene müssen oft erklären, „was sie da haben", um Missverständnissen und Vorurteilen vorzubeugen. Doch wann ist der richtige Moment dazu und welches ist die richtige Strategie? PSO aktuell sprach mit Dr. Kurt Seikowski. Er ist Psychologe an der Hautklinik der Universität Leipzig und hat selbst seit vielen Jahren Schuppenflechte. An der Klinik schult er Patienten mit Hautkrankheiten praxisnah im Umgang mit den damit verbundenen Problemen.
Sonne und Salz - die Heilmittel der Natur machen das Tote Meer für einen Reha-Aufenthalt attraktiv. PSO aktuell war in Israel und sprach mit deutschen Patienten über ihre Erfahrungen. Ärzte gaben uns Einblick in die Therapiemöglichkeiten, bei denen „Dr. Natur" die entscheidende Rolle spielt.
Marco Harari leitet als Direktor das Medizinische Zentrum - Rehabilitationszentrum am Toten Meer (DMZ) - im Untergeschoss des Lot Spa Hotels. In seiner Heimat Frankreich spezialisierte sich der heute 52-jährige Internist auf das ärztliche Fachgebiet Hydrologie. Harari ging 1988 nach Israel. Hier ist er als Experte für Klimatherapie tätig.
Ärgergefühle und Juckreiz stehen in engem Zusammenhang. Das haben Fachleute für Psychosomatik an der Universität Bonn herausgefunden. Und zwar auch bei der Schuppenflechte.
Einige Hersteller preisen silberbeschichtete Textilien auch Kunden mit Schuppenflechte an. Ist die „Silberkleidung" für Psoriatiker wirklich nützlich?
Viele Patienten holen sich bei Selbsthilfegruppen Rat. Doch wer sagt, dass die Auskünfte von diesen Stellen immer richtig und sinnvoll sind? Haften Selbsthilfegruppen für ihre Auskünfte, falls sie sich als falsch erweisen und dadurch jemand Schaden erleidet?
Die Psoriasis inversa befällt die „Feuchtgebiete" des menschlichen Körpers. Am häufigsten sind Pospalte, Leistenbeugen, Vagina oder Penis, aber auch Nabel, Zehenspalten oder die äußeren Hörkanäle in den Ohren betroffen. Diese Form der Schuppenflechte ist schwierig zu behandeln. Einige Betroffene - so auch Gabi (Name geändert) - schaffen es, ihre Symptome fast ausschließlich mit Pflege und Geduld im Zaum zu halten. Andere müssen die ganze Therapiepalette probieren .
Die „empfindlichen Hautstellen" machen ihrem Namen alle Ehre. Einige bei der Plaquepsoriasis gut verträgliche Wirkstoffe sollten daher besser nicht auf die sensiblen Stellen geschmiert werden. Wie Sie die Psoriasis inversa am besten behandeln, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Bis eine Psoriasis an empfindlichen Stellen richtig erkannt und behandelt wird, vergeht häufig viel Zeit, in der die Geduld der Betroffenen auf die Probe gestellt wird. Woran liegt das? Am untypischen fast schuppenfreien Aussehen, das zum Beispiel mit Pilzerkrankungen verwechselt werden kann. Auch nicht selten: Pilz und Psoriasis kommen im Doppelpack. Wichtig ist es, zu einer klaren Diagnose zu kommen. Wie dies gelingt und welche Probleme dabei auftreten, schildert Dr. Peter Weisenseel, Facharzt für Dermatologie an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Universität München.
Seit März 1998 gibt es die sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (abgekürzt: IGeL). In den letzten Jahren wurden entsprechende Angebote immer mehr. Nach einer Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 2006 haben 16 Prozent der Patienten, die in den vergangenen zwölf Monaten eine Praxis aufsuchten, von sich aus den Arzt nach einer IGeL-Leistung gefragt. Bei 19 Prozent hat der Arzt eine IGeL-Leistung angeboten. Was steckt dahinter?
Wenn bei Gelenkschmerzen alle herkömmlichen Medikamente versagen, sehen viele Mediziner die Operation als einzigen Ausweg. Dabei gibt es noch eine andere Möglichkeit: Die Bestrahlung mittels nuklearmedizinischer Lokaltherapie. Darüber ist wenig bekannt, obwohl man sie seit Jahrzehnten bei schmerzenden Gelenken einsetzt. Lohnt sich der Gang zum Radiologen auch bei Psoriasis arthritis?
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