PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Dezember 2008

 

10 Jahre Entspannungskurse an der Hautklinik Heidelberg

„Jeder nimmt etwas mit"

Ergänzend zur klassischen dermatologischen Therapie bietet die Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg Patienten mit chronischen Hautkrankheiten“ ein freiwilliges Patiententraining namens „Balsam für Haut und Seele“ an. Hier lernen die Teilnehmer unter Anleitung Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Atemübungen oder QiGong, können Alltagsprobleme mit Fachleuten und anderen Betroffenen besprechen und sich gemeinsam sportlich betätigen. Den Nutzen dieses Programms, dessen 10-jähriges Jubiläum kürzlich gefeiert wurde, untersucht Katharina Wettich-Hauser wissenschaftlich im Rahmen ihrer Diplomarbeit.

 

10 Jahre Entspannungskurse an der Hautklinik HeidelbergJeder Patient, der an der Heidelberger Hautklinik stationär aufgenommen wird, erhält gleich bei Aufnahme eine freundliche Einladung zur sogenannten „Balsam“- Gruppe. Ein bis mehrmals wöchentlich treffen sich Interessierte, die zusätzlich zu ihrer schulmedizinischen Behandlung auch selber aktiv in Sachen eigene Gesundheit beitragen möchten, in kleinen Gruppen. Dieses Angebot wird gerne angenommen. „Kontakt mit anderen Patienten, Wirkung auf Körper und Seele“, benennt eine Teilnehmerin ihre positiven Erfahrungen etwa nach dem Entspannungskurs.

 

Katharina Wettich-Hauser, die das Projekt „Balsam für die Seele“ schon einige Jahre mit großem Engagement mitbetreut, erläutert: „In der Entspannungsgruppe sollen die Teilnehmer möglichst viele verschiedene Techniken zum Loslassen und Abschalten kennenlernen. Wer möchte, kann dreimal die Woche zum Beispiel bei Atemübungen, Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung mitmachen. Wie oft und welches Angebot ein Patient wahrnimmt, bleibt jedem selbst überlassen.“

 

Jede Veranstaltung hat ein anderes Thema, zusätzlich gibt es immer etwas zum Nachlesen oder eine CD für das üben zu Hause. „Wir setzen auf den Nachhaltigkeitseffekt“, erklärt sie. „Der Patient soll eine Art Vertrag mit sich selber abschließen, in dem er realistische Ziele absteckt, die er auch nach dem Klinikaufenthalt erreichen kann.“

 

SEHR BELIEBT sind die Nachgespräche im Anschluss an die übungseinheiten. Hier tauschen die Teilnehmer Erfahrungen und auch so manches „Privatrezept“ zur Entspannung aus. „Jeder konnte bisher von hier etwas mitnehmen, keiner war überfordert“, sagt die gelernte Kinderkrankenschwester, die neben ihrem Beruf noch ein Studium ...

 

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