PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft März 2010

 

Hautkrebsrisiko erkennen

Screening auch ohne Extras ausreichend

Wer unter Schuppenflechte leidet, ist in der Regel bereit, für seine Hautgesundheit tiefer in die Tasche zu greifen. Beim Hautkrebsscreening gilt jedoch: Die Kassenleistung ist auch für Psoriatiker ausreichend, Selbstzahlerleistungen sind nicht nötig.

 

Seit Juli 2008 steht jedem gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren alle zwei Jahre ein kostenloser Hautcheck zu. Trotzdem verlangen manche Dermatologen eine Privatgebühr vom Patienten. Die Begründung: Spezialmethoden, wie etwa der Einsatz eines Auflichtmikroskops, können die Untersuchung erleichtern, sind aber nicht Teil der Kassenleistung. Laut Gebührenordnung können Ärzte eine Privatgebühr von bis zu 16 Euro für die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) und bis zu 80 Euro für die aufwändigere Videodermatoskopie berechnen. Viele Patienten wissen nicht, dass sie Anrecht auf die Gratisvariante haben. Psoriasispatienten sind besonders verunsichert. Denn sie haben möglicherweise ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Ist das ein Grund, um für Extraleistungen zu zahlen?

 

Interview mit Prof. Eckhard W. Breitbart

„Auf regelmäßiges Screening achten“

 

Herr Professor Breitbart, stimmt es überhaupt, dass Psoriasispatienten ein höheres Hautkrebsrisiko haben?

Breitbart: Psoriasispatienten haben per se kein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Wenn sie jedoch im Rahmen der Therapie über lange Jahre hinweg mit UVStrahlen belastet werden, besteht tatsächlich eine erhöhte Krebsgefahr. Das betrifft beispielsweise Patienten, die eine PUVA-Behandlung bekommen haben. Sie haben nach 15 bis 20 Jahren ein deutlich erhöhtes Risiko, an einem epithelialen Hautkrebs ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

 

 

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