PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft März 2011

 

Psoriasis-Therapie

Methotrexat – was man beachten muss

Seit zwei Jahrzehnten ist Methotrexat in der Therapie schwerer und hartnäckiger chronischer Psoriasis-Verläufe etabliert. Diverse Nebenwirkungen, auch schwerer Art, machen den Umgang mit dieser Behandlung nicht leicht, und sie ist auch nicht für jeden Patienten geeignet. Wenn man jedoch über die möglichen Risiken Bescheid weiß, die Regeln, die während der Therapie gelten, einhält und die regelmäßig erforderlichen Untersuchungen zuverlässig durchführen lässen, kann das Medikament sehr hilfreich sein.

 

In der Krebsmedizin wird Methotrexat (MTX) in hohen Dosen als Zytostatikum eingesetzt, in wesentlich niedrigeren Dosen ist es ein Standardmedikament in der Rheumatherapie. Seit langem hat Low-dose-Methotrexat zudem seinen Platz in der Psoriasis-Therapie. Man nutzt dabei seine entzündungshemmende Eigenschaft und die Fähigkeit, die zu rasche Zellerneuerung der Oberhautzellen zu regulieren.

 

Schon weil es wesentlich kostengünstiger ist als die neuen, zielgenau wirkenden Biologika, ist MTX auch weiterhin das meist verordnete antipsoriatische Medikament zur innerlichen Anwendung (systemische Therapie). Mit dem Mittel wurden über Jahrzehnte in der Rheumatherapie wie in der Dermatologie viele Erfahrungen gesammelt, d.h. man kennt Nebenwirkungen sowie die möglichen Probleme und Komplikationen, auf die man achten muss, recht genau und kann sich so darauf einstellen bzw. entsprechend vorbeugen.

 

Zum Einsatz kommt das Mittel vor allem zur Behandlung schwerer Ausprägungen der chronischen Psoriasis vom Plaque-Typ sowie schwerer Sonderformen, die mit Pustelbildung einhergehen oder bei denen sehr große Teile der Körperoberfläche von roten und schuppigen Flächen bedeckt sind (Erythrodermie).

 

BESSERUNG tritt meist erst nach rund vier bis acht Wochen ein. Die klinische Erfahrung zeigt: Je länger das Medikament gegeben wird, umso stärker wirkt es. In einer aktuellen Übersicht, die ältere wie neuere internationale Studien sowie die klinische Praxis berücksichtigt, werten Dermatologen der Universität Münster MTX als primäre Option für eine Langzeittherapie.

 

Wer MTX verschrieben bekommt, weiß: dieses Arzneimittel ist kein ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

 

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