PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft März 2011

 

Die hartnäckigen 3 PPP:

Psoriasis pustulosis palmoplantaris

Eine besonders schwer zu behandelnde Form der Schuppenflechte ist die chronische Psoriasis pustulosis palmoplantaris (PPP), die auf den Innenflächen von Händen und Füßen auftritt. PSO aktuell wirft einen Blick auf die Geschichte dieser auch als „Typ Koenigsbeck-Barber“ bezeichneten Erkrankung und erläutert, welche Behandlungsmethoden nach dem aktuellen Stand der Forschung empfohlen werden.

 

Psoriasis pustulosis palmoplantarisDie kleinen Bläschen auf den Innenflächen von Händen und Füßen können immer wieder auftreten. Einfach so, oder auch im Zusammenhang mit wiederkehrenden Auslösern wie Stress oder Infektionen, manchmal als Folge der Einnahme von Medikamenten – in anderen Fällen beim Absetzen von Medikamenten. Die kleinen Pusteln, die sich meist vor dem Hintergrund einer geröteten Haut bilden, haben dieser Hauterkrankung ihren Namen gegeben. Wenn die gelblichen Pusteln mit der Zeit bräunlich werden und abfallen, beginnt häufig schon die nächste Runde frischer Pustelbildung.

Diese Form von Pusteln galten lange Zeit als eine Form der Psoriasis und wurden auch als Psoriasis pustulosa palmoplantaris oder lokalisierte Psoriasis pustulosa bezeichnet. „Palma“ ist im Lateinischen die Handfläche, „planta“ die Fußsohle. Heute betrachtet man die PPP als genetisch eigenständige entzündliche Erkrankung der Haut neben der Psoriasis vulgaris, der gemeinen Schuppenflechte. Entzündlich bedeutet hier jedoch nicht, dass sich die Haut entzündet hat, infektiöse Erreger wie Bakterien oder Viren in die Haut gelangt sind. Der entzündliche Prozess in der Haut entsteht, weil Störungen in der Regulation einzelner Faktoren unseres Abwehrsystems zu einer Überreaktion des Immunsystems führen.

 

Da bei der PPP eigentlich nur Handund Fußflächen betroffen sind, stufen Mediziner diese Erkrankung heute meist als eine eigenständige Form der Schuppenflechte ein. Dafür spricht auch, dass man einen bei einigen PPP-Patienten einen bestimmten Typ von Autoantikörpern als vermeintlichen Auslöser der Erkrankung besonders häufig gefunden hat.

 

Diese Antikörper, die als wichtiger Abwehrfaktor des Immunsystems eigentlich Fremdstoffe und Eindringlinge wie Bakterien oder Viren angreifen sollten, erkennen „versehentlich“ in seltenen Fällen auch Strukturen im eigenen Körper: Damit werden sie zu Autoantikörpern. In einer schwedischen Studie wurden bei PPP-Patienten Autoantikörper gegen den Acetylcholin-Rezeptor gefunden, der eine zentrale Rolle bei der Übertragung von ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

 

Anzeigen

Gratisausgabe PSOaktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte

 

 

 

© PSO aktuell 2017 Sitemap | RSS-Feed | Datenschutz | Impressum | Kontakt