PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft September 2014

 

Systemtherapie

Neue Biologika verheißen völlige Erscheinungsfreiheit bei Psoriasis

Was bei Schuppenflechte die Abwehrreaktion auslöst, weiß man nach wie vor nicht. Aber wie die wahrscheinlich durch einen Fehlalarm angefachte Entzündung in Gang gehalten wird, ist wissenschaftlich immer genauer nachvollziehbar. Die beteiligten Zellen verständigen sich über ihre Aufgaben mit unterschiedlichen Botenstoffen, die Angriffspunkte für biotechnisch hergestellte Medikamente bieten. Die jeweiligen Vor-und Nachteile lassen sich noch nicht genau abschätzen.

 

Ayurveda
© Anatoly Repin – fotolia.com

Die ersten zur Behandlung der Psoriasis verfügbaren Biologika hatten Tumornekrosefaktor- alpha (TNF-α) im Visier. Der Name erinnert an die frühe Beobachtung, dass sich Krebsgeschwülste bei Infektionen zurückbilden können. Ein solches Absterben (griech. nekros- tot) wurde später mit dem von Zellen des Immunsystems Immunsystems wie Lymphozyten oder Mastzellen gebildeten Eiweiß in Verbindung wie Lymphozyten oder Mastzellen gebracht. Dieses Zytokin (griech. kytos – Zelle, kinein – bewegen) beeinflusst aber noch viele andere biologische Abläufe. So treibt TNF-α auch maßgeblich die Entzündung in Haut und Gelenken an. Infliximab (Remicade®), Adalimumb (Humira®) und Golimumab (Simponi®) binden als monoklonale Antikörper den Botenstoff, während Etanercept (Enbrel®) ein löslicher Rezeptor ist und TNF-α im Blut abfängt. Er kann sich daher nicht – was Voraussetzung seiner Wirkung ist – an die Empfangsmoleküle auf der Zelloberfläche koppeln.

 

Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) sondern eine Gruppe von Eiweißen ab, die unter der Bezeichnung Interleukine (IL) zusammengefasst ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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