PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft September 2015

 

Ernährung bei Schuppenflechte

Glutenfrei - Wem nützt es?

Immer mehr Menschen verzichten auf Getreideprodukte, die das Klebereiweiß Gluten enthalten. Medizinisch begründet ist dies bei der als Zöliakie bekannten Unverträglichkeit und nachgewiesener Allergie gegen Weizen. Liegt weder das eine noch das andere vor, ist an eine Überempfindlichkeit zu denken. Die Beschwerden ruft dann wahrscheinlich nicht Gluten hervor. Als Reizstoffe werden vielmehr mit ihm zusammen aufgenommene Eiweiße vermutet. Eine entsprechende Diät könnte auch bei Psoriasis helfen.

 

Auslöser Psoriasis Rauchen
© Marco2811 – fotolia.com

Die schrecklichen Vereinfacher haben wieder einmal den einzig wahren Übeltäter entdeckt. Wer den Ratgeber-Autoren glaubt, muss Brot, Pasta, Pizza ganz vom Speisezettel streichen. Denn der dazu verwendete Weizen mache krank und dumm. Prompt warb das Etikett „glutenfrei“ im Supermarkt um Kundschaft, zum Beispiel bei Teigwaren. Und sogar Bier wird in den USA bereits nach dem neuen Reinheitsgebot gebraut. Jüngsten Erhebungen zufolge konsumieren inzwischen rund 100 Millionen Nordamerikaner derart ausgewiesene Erzeugnisse.

 

Das nach dem lateinischen Wort für „Leim“ benannte Eiweiß sorgt dafür, dass sich aus dem Mehl von Weizen, Roggen oder Dinkel mit Wasser ein Teig formen lässt. Ältere Getreidesorten wie Einkorn und Emmer (Zweikorn) haben ebenfalls einen hohen Gehalt an Gluten. Niedrig ist er in Hafer und Gerste. Frei davon sind Hirse, Mais, Reis und Pseudogetreide wie Quinoa, Amarant und Buchweizen.

 

Fehlgeleitete Abwehr

Auslöser des griechisch als „an der Verdauung leidend“ umschriebenen Krankheitsbildes der Zöliakie ist Gluten, genauer: der in Alkohol lösliche Eiweiß-Anteil Gliadin. Er fordert eine Überreaktion des Immunsystems heraus. Dessen Zellen bilden Abwehrstoffe gegen körpereigene Substanzen. In diesem Fall wird ein Enzym, die Gewebe-Transglutaminase, fälschlich als fremd erkannt und bekämpft. Es ist auch das maßgebliche Antigen im Bindegewebe um einzelne Muskelfasern, Endomysium genannt.

 

Solche Autoantikörper lassen sich im Blut bestimmen. Sie zeigen eine Entzündungsreaktion an, die zu fortschreitenden Schäden der Dünndarm- Schleimhaut ...

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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