PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

Artikel aus PSO aktuell Heft Dezember 2017

 

Kommunikation Psoriasis

Ein Kapitel medizinjournalistischer Patientenberatung

Wer seine Texte noch auf Papier getippt und mit Bleisatz gedruckte Fahnen korrigiert hat, nimmt die Folgen des technischen Wandels schärfer wahr als jene, die immer schon am Bildschirm arbeiteten. Ohne das Verschwundene wehmütig zu verklären, erinnert ein – subjektiver – Rückblick an Eigenarten, die vielleicht zu Unrecht als nicht mehr zeitgemäß abgetan werden.

 

Psoriasis Kommunikation Psoriasis
© vege – fotolia.com

Ratgeber bei Schuppenflechte hieß für uns nicht, dass zu jedem Problem die einzig richtige Lösung geboten wird: Tun Sie dies oder das, nehmen Sie Mittel X oder Y, und alles wird gut. Derlei Rat-Schläge erzwingen gleichsam Gehorsam, anstatt Wege zu zeigen, wie jemand in einer schwierigen Lage am besten zurechtkommen kann. Dazu sollte den Einzelnen das nötige Wissen an die Hand gegeben werden, damit sie Bedeutsames rund um die nicht endgültig heilbare Krankheit aufnehmen, abwägen sowie in ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen einordnen können.

 

Das periodisch erscheinende Magazin verfolgte einen Prozess, den man positiv als Fortschritt sehen konnte, etwa im Hinblick auf die medikamentöse Symptombeseitigung. Was wir vierteljährlich bemerkten und mit den Lesern teilen wollten, musste daher stets offen bleiben für weitere Entwicklungen. Deswegen war aber keineswegs alles Vorherige überholt. Verweise auf frühere Artikel gehörten zum Konzept, langfristig kompetente Begleiter zu sein.

 

Grundlage solcher Partnerschaft war der regelmäßige Bezug des Fachblattes. So musste nicht jede Ausgabe sensationell um Laufkundschaft buhlen. Ein Stamm von Abonnenten sicherte uns die Unabhängigkeit, nur diesen verpflichtet zu sein. Gewissenhaft erarbeitetes Lernmaterial, so die Intention, könnte sie befähigen, die im Zusammenhang mit ihrer Krankheit sich stellenden Fragen immer besser selbst zu beantworten – und irgendwann keine journalistische Unterstützung mehr zu brauchen. Dieses Ideal stand natürlich wirtschaftlichem Erfolg entgegen. Aber eine Leserumfrage ergab, dass uns manche „alte Hasen“ weiterhin die Treue hielten, und wir setzten darauf, immer wieder Neulinge mit hilfreicher Qualität überzeugen zu können.

 

Für sich selbst sprechen lassen
Ein Markenzeichen der Zeitschrift war von Anfang an: Die Adressaten sollten auch öffentlich zu Wort kommen. Bereits in der Startausgabe hatten wir ein Thema „Im Blick“. Dabei wurden gleichwertig beide Seiten betrachtet: „Was sagen Psoriatiker“, „Wie sehen es Profis“, um redaktionell zusammenzufassen „Was wichtig ist“. Gleichfalls seit dem ersten Heft gab es „Leute“ überschriebene Porträts von Betroffenen und ihrem Umgang ...

 

Außerdem finden Sie:

- Viel Lärm um ... nichts als Marketing?

- Das Wunder wachsenden Bedarfs

 

Den vollständigen Artikel können Sie in diesem Heft lesen:

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