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In der letzten Ausgabe von PSO aktuell wurde auf die Möglichkeit einer Vitamin-D-Einnahme hingewiesen. Dazu habe ich eine Frage. Ich verwende bereits Psorcutan-Salbe in einer Dosierung von max. 1/2 g pro Tag. Wie viel wird davon resorbiert? Zusätzlich nehme ich pro Tag 6 g Fischöl mit einem Omega-3- Fettsäuregehalt von 3,7 g. Können Sie mir sagen, wieviel Vitamin D darin etwa enthalten ist? Könnte man in diesem Fall Vitamin D tatsächlich überdosieren, wenn man zusätzlich oral welches einnähme?
Ich habe gehört, dass Arganöl bei Psoriasis und Neurodermitis helfen kann. Könnten Sie dazu etwas sagen?
Ich habe seit meinem 11. Lebensjahr Psoriasis / Schuppenflechte und habe schon einige Erfahrungen, da ich mittlerweile Ende fünfzig bin. Heute wende ich mich aber an Sie, da ich ziemlich ratlos bin. Ich war im Urlaub im Süden und habe mich sehr vorsichtig der Sonne ausgesetzt; zur Pflege meiner Haut hatte ich mir eine besondere Creme mit Mikro-Silber geleistet, die mir empfohlen wurde. Ich weiß, dass die Schuppenflechte-Stellen bei Abheilung heller bleiben können und dann eventuell erst im nächsten Sommer nachbräunen. Ich sehe aber im Moment so aus, als ob ich Vitiligo hätte. Kann das an der verwendeten Pflegecreme liegen, die eventuell einen zu hohen Wasseranteil hat? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
Ich habe seit gut zwei Jahren Psoriasis. Inzwischen breiten sich die Flecken immer weiter aus, mitunter auch auf den Rücken. Nun habe ich vom Arzt eine Salbe verschrieben bekommen, die ich morgens und abends auf die betroffenen Hautstellen auftragen soll. Aber wie soll ich das machen, wenn ich nicht jedesmal meinen Mann um Hilfe bitten will? Ich (58) bin zwar noch relativ beweglich, trotzdem kann ich mit den Händen nicht alle Stellen am Rücken erreichen. Außerdem ist mein Mann beruflich viel unterwegs. Ich kann doch keine Pflegekraft holen, nur um die Salbe aufzutragen. Haben Sie vielleicht einen Tipp?
Ich habe schon ca. 25 Jahre eine minderschwere Psoriasis (überwiegend am Ellbogen und an den Außenseiten der Waden). Aber damit und mit gelegentlicher Anwendung von Salben, z.B. Dermoxin, kann ich leben. Jetzt habe ich seit einigen Wochen eine Schuppenstelle am rechten Augenlid. Ist es nötig, dass ich meinen Hautarzt aufsuche (relativ lange Wartezeit) oder können Sie mir eine Salbe empfehlen, die in der Augenregion verwendet werden kann und wirksam ist?
In der Ausgabe PSO aktuell 1/2008 haben Sie auf Seite 19 „ Medikamente und Shampoos für die Kopfhaut" aufgelistet. Seit vielen Jahren habe ich als Psoriatiker schon allerhand Medikamente und Shampoos ausprobiert und war über viele Jahre mit Psorimed-Shampoo sehr zufrieden. Dieses wurde allerdings vom Markt genommen.
Auf Grund Ihrer Hinweise versuchte ich nun in Abstimmung und per Rezept meines Hautarztes das von Ihnen aufgeführte Exorex®-Lotion zu probieren und testen. Leider teilte mir die Apotheke mit, dass dieses Shampoo nur über die Internetapotheke eventuell erhältlich sei, in Deutschland noch ohne Zulassung! Nach einem Tag Recherche berichtete die Apotheke, dass dieses Shampoo inzwischen in mehreren Ländern verboten sei und es gar nicht mehr auf dem Markt erhältlich wäre!
Nun werde ich mir Tarmed-Shampoo besorgen, um in Erfahrung zu bringen, wie es sich bei mir auswirken wird. Hierzu ein kleiner Hinweis für die Zukunft: Bitte vor einer Aufzählung oder Empfehlung eventuell vergewissern wo und wie zu beziehen!
Für meine sehr trockene Haut benötige ich viel Feuchtigkeitscreme. Jetzt hat mir meine Hautärztin eine Salbe gegen meine Schuppenflechte verschrieben, die ich äußerlich auftragen muss. Ich möchte die Feuchtigkeitscreme zusätzlich benutzen. Meine Sorge ist nun: Verhindert die Feuchtigkeitscreme die Aufnahme der Salbe durch die Haut?
Seit einiger Zeit bin ich von Schuppenflechte befallen. Zum Einfetten verwende ich Melkfett mit Ringelblume. Die Ringelblume soll antibakteriell sein. Nun habe ich aber festgestellt, dass sich die betroffenen Hautstellen nach dem Eincremen extrem röten. Ist von der Verwendung von Ringelblumensalben abzuraten ?
Ich bin über eine Freundin zu den Produkten von Dr. Michaels gelangt. Ich hätte gerne gewusst, ob diese Mittel Nebenwirkungen haben können? Herzlichen Dank.
Ich habe seit zwei Jahren Psoriasis vulgaris. Jetzt hat mir mein Arzt Clobetasol gegeben, mit den Worten „zweimal täglich auftragen“. Das war alles! Zuhause habe ich im Beibackzettel gelesen, dass das Mittel zu einer Verschlechterung der Haut führen kann. Jetzt bin ich ziemlich ratlos. Können Sie mir weiterhelfen?
Nun komme ich mit einem etwas delikaten Thema auf Sie zu, aber ich hoffe, dass es nicht ganz tabu ist für Sie. Ich habe seit 1974 Psoriasis. Es begann am linken Handgelenk und am Penis, wo es bis heute nicht geheilt ist. Wie viel Kortison darf ich am Penis anwenden, zum Beispiel einmal im Monat?
Ich habe starke Psoriasis auf der Kopfhaut und schon etliche „Mittelchen" ausprobiert, angefangen von Öl-Mixturen bis Kortison. Nichts half. Jetzt hatte mir mein neuer Hautarzt Curatoderm®-Emulsion verschrieben. Aber nach einmaliger Anwendung bekam ich ganz extremen Haarausfall, der leider bis heute (drei Wochen später) immer noch sehr extrem anhält. Ich habe wirklich bereits sehr, sehr viele Haare verloren, so dass schon richtig lichte Stellen am Kopf zu sehen sind. Die Schuppen sind natürlich noch da. Falls ich auch nur eine dieser Schuppen entferne, entferne ich direkt mindestens fünf bis zehn Haare. Ich bin sehr verzweifelt. Gibt es etwas, was ich dagegen tun könnte? Wenn das so weiter geht, muss ich wirklich ernsthaft über die Anschaffung einer Perücke nachdenken. Aber ich bin doch erst 26 Jahre! Die Psoriasis am restlichen Körper lässt sich zum Glück im Moment mit leichten Kortison-Mitteln im Griff halten. Können Sie mir einen Rat geben?
Ich leide seit etwa 15 Jahren unter Schuppenflechte, wobei die behaarte Kopfhaut mein größtes Problem ist. In PSO aktuell Ausgabe 1/2005 wurde für die Kopfbehandlung SILIX Waschöl N empfohlen. Jetzt habe ich mir das Waschöl in der Apotheke besorgt, um es auszuprobieren. Leider bin ich mir unsicher, wie das Waschöl anzuwenden ist. Die Verwendungszwecke auf der Verpackung des Waschöls haben mir nicht weitergeholfen, denn eine Anwendung auf dem Kopf ist hier gar nicht beschrieben.
Früher hat mir Poloris® Lotion gut geholfen. Dieses Mittel ist mittlerweile nicht mehr im Handel. Kann ich dieses Präparat über das Internet beziehen oder in der Apotheke herstellen lassen?
Ich habe mir vor einigen Wochen eine Thaisalbe (Neuropson) im Internet bestellt. Zuerst war ich sehr skeptisch, doch sie hat mir bislang sehr geholfen. Die Schuppenflechte ist an den Armen kaum noch zu sehen. Haben Sie schon von dieser Salbe gehört? Ist der Erfolg von Dauer?
Seit etwa 14 Jahren habe ich Schuppenflechte, die sich nun schon einige Zeit als Psoriasis guttata äußert. Wie inzwischen durch den Dermatologen festgestellt wurde, habe ich stark erhöhte Antistreptolysin-Werte, zuletzt über 500. Ich musste ein Antibiotikum einnehmen, die Hauterscheinungen wurden wesentlich besser. Nun werden sie wieder schlimmer, ich bekomme am ganzen Körper kleine rote Punkte. Mein Arzt hat mir Immunosporin® verschrieben, aber ich habe Angst vor der ständigen Tabletteneinnahme, da mein Immunsystem doch ziemlich geschwächt ist. Kann ich es denn nicht durch Spritzen wie Thymus oder Dioxychlor stärken? Und wie lässt sich der hohe Antistreptokokkenwert dauerhaft ohne Antibiotikum senken?
Ich habe an beiden Ellenbogen relativ große und neuerdings an den Beinen vereinzelte kleine Psoriasis-Herde. Nachdem ich ohne viel Erfolg eine kortisonhaltige Creme benutzt hatte, verschrieb mir der Hautarzt Micanol® und sprach davon, dass man nach dieser Therapie bis zu einem Jahr beschwerdefrei sein kann. Gibt es dazu Studien? Wie hoch sind die Erfolgsaussichten, und welche Risiken muss man beachten?
Die Therapie mit Salicylsäure und Kortison oder Bestrahlung trocknet die Kopfhaut ziemlich aus. Haben Sie einen Tipp zur regelmäßigen Pflege, sprich Feuchtigkeitszufuhr, vielleicht ein Öl oder ähnliches?
Vor einigen Monaten habe ich meinen Freund kennen gelernt. Er leidet seit vielen Jahren an Schuppenflechte, vor allem auf dem Kopf, an den Händen und den Beinen. Für die Kopfhaut nimmt er Diprosalic® Lösung, für die anderen Stellen Daivonex® Creme. Vor drei Wochen hat er erstmals eine neue Creme ausprobiert. Das Präparat heißt PS-98® und hat auch geholfen. Aber nach etwa 14 Tagen sind neue Flecken aufgetreten, und zwar im Gesicht, um die Augen, am Mund. Dort brennt die Haut, ist gerötet. Kann es sein, dass dies durch den Kortisonentzug entstanden ist?
Eine Kollegin hat mir die Kampfercreme der Firma Déesse of Switzerland genannt. Bei einem Freund ihres Bruders soll damit die Schuppenflechte ganz verschwunden sein.