PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

"Ganzheitliche" Behandlung der Schuppenflechte

 

Medizinische Spezialisten müssen ständig mehr über immer weniger wissen. Je genauer sie die in Teile zerlegte Körpermaschine kennen, desto wirksamer können aus dieser Sicht die als Krankheit bezeichneten Schäden an Organen oder gar nur Genen repariert werden.

Wie die Kranken die Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens erleben, welche Bedeutung das für sie und die Umwelt hat, was sie denken und tun oder lassen, warum zum Beispiel jemand einseitig die behandelnden Fachleute für die Verschlechterung seiner Schuppenflechte verantwortlich macht, ohne Hand in Hand mit ihnen an einem erträglichen Gleichgewicht zwischen den Beschwerden und einem trotzdem möglichen Leben zu arbeiten – all das dürfte nicht weniger wichtig sein als die von der Person losgelösten Defekte. Dann wäre „ganzheitlich“ kein Etikett für modische Gesundbeterei, sondern Programm einer Heilkultur, in der Patienten wie Ärzte mit Leib und Seele Menschen sein können.

 

Mag die Wirklichkeit selten so ideal sein, so gibt es doch überall Ansätze, nicht bloß die Symptome in den wissenschaftlich gesicherten Griff zu bekommen. Da geht es um jenen unspezifischen Bereich, den man gern mit dem Begriff „Placebo“ abwertet. Das lateinische Wort für „ich werde gefallen“ meint eine Art Versprechen, dass etwas helfen kann, obwohl es dafür keine messbare Erklärung gibt. Solche subjektiven „Verfälschungen“ soll der „Doppelblindversuch“ von der eigentlichen Wirkung eines Arzneimittels trennen: Dabei wissen weder Prüfärzte noch Patienten, wer zufällig die Testsubstanz und wer ein Placebo ohne Wirkstoff erhält. Durch statistischen Vergleich der beiden Gruppen wird berechnet, was eine Therapie leistet, wenn die bei allen Maßnahmen zu erwartenden Effekte abgezogen sind. Darauf beruhen freilich mindestens 30 bis 50 % der Heilerfolge, so dass unsere Bereitschaft, sich das scheinbar Unmögliche gefallen zu lassen, wahrlich ein Wunder und deshalb zu loben ist

 

 

Naturheilverfahren

Je offensichtlicher wurde, dass auch ausgeklügelte Kunstgriffe der modernen Medizin sozusagen an natürliche Grenzen stoßen und Krankheiten oft nicht endgültig zu beseitigen sind, desto mehr besannen sich Ärzte und Patienten auf die alte Erfahrung, dass der Organismus über Selbstheilungskräfte verfügt. Diese sollen möglichst schonend unterstützt werden. Dabei lassen sich drei Grundsätze unterscheiden.

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Homöopathie

Die von Samuel Hahnemann begründete Arzneitherapie verwendet bevorzugt Kügelchen und Tropfen mit Substanzen, die bei der „Potenzierung“ genannten Zubereitung im Verhältnis 1:10, 1:100 oder 1:50 000 verdünnt werden. Für die Auswahl der Arznei, die „ein ähnliches Leiden erregen kann, wie sie heilen soll“, ist nach den klassischen Vorschriften nicht nur die jeweilige Krankheitserscheinung zu berücksichtigen, sondern das gesamte „auf Gefühlen und Tätigkeiten beruhende Menschenbefinden“.

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Psychotherapie

Die Haut als „Spiegel der Seele“ zu deuten, ist so beliebt wie fragwürdig. Wäre doch Psoriasis demnach nur ein Alarmzeichen, dass „innen“ etwas nicht stimmt, und erst wenn das in Ordnung gebracht wird, könnte sich das äußere Erscheinungsbild bessern. Diese Vorstellung vereitelt eine ausreichende Behandlung der Haut und macht zugleich ihre jeweilige Verfassung zum Maßstab dafür, wie gut oder schlecht es einem geht. Jeder Fleck wird als Vorwurf empfunden, nicht mit sich im Reinen zu sein.

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Klimatherapie / Kur

Die Gesamtheit der atmosphärischen Bedingungen an einem Ort wirkt über Haut, Atmungstrakt, Augen und zentrales Nervensystem auf den Organismus. Für die unmittelbare Besserung der Psoriasis-Erscheinungen bei einer Klimatherapie sind Sonnenbestrahlung und Meerbäder entscheidend.

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