PSO aktuell - Der Ratgeber bei Schuppenflechte (Psoriasis)

DER RATGEBER BEI SCHUPPENFLECHTE

 

 

Neuere Mittel und Methoden bei der Schuppenflechte

 

Fischöl

Kaltwasserfische wie Makrele, Hering oder Lachs sind besonders reich an Eicosapentaensäure. Die Bezeichnung verweist auf fünf (griech. penta) Doppelbindungen im Molekül. Dieses chemische Merkmal ist allen „ungesättigten“ Fettsäuren gemeinsam. Je nach der Anordnung in der Kette von Kohlenstoffatomen unterscheidet man bei den mehrfach ungesättigten Verbindungen Omega- 6- und Omega-3-Fettsäuren. Zu letzteren gehört die Eicosapentaensäure in Fischöl. Sie wird durch die gleichen Enzyme abgebaut wie die vierfach ungesättigte Arachidonsäure, die wir vorwiegend mit Fleisch aufnehmen. Eine vegetarische Ernährung enthält nur etwa ein Drittel der Menge in üblicher Kost.

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Weihrauch

In Indien sind Extrakte aus dem heimischen Weihrauchbaum ein seit 3000 Jahren bekanntes Heilmittel. Tübinger Pharmakologen identifizierten darin Boswelliasäuren, die ausschließlich das Enzym 5-Lipoxygenase und damit die Bildung von Leukotrienen aus Arachidonsäure hemmen. Möglicherweise gibt es noch weitere Wirkungsmechanismen. Denn der in Indien und einem Kanton der Schweiz zugelassenen Weihrauchextrakt H 15 Ayurmedica besteht zu 45 % aus anderen, bislang unbekannten Säuren. Im Gegensatz zu den zahlreichen Nachahmer-Präparaten ist gesichert, dass die gesamten Inhaltsstoffe mit gleich bleibender Qualität im Körper verfügbar sind.

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Interferenzstrom

Bevor darüber in einer dermatologischen Fachzeitschrift berichtet wurde, hat PSO aktuell (März 1996) auf die Elektrotherapie mit Interferenzstrom (IFS) hingewiesen: Zwei Wechselströme werden in einem Behandlungsgerät so überlagert, dass ihre Frequenz um 100 Hertz (Hz) gegeneinander verschoben ist. Von dieser Modulation (lat. Abwandlung) der Schwingungshäufigkeit hängt offenbar die Wirkung bei Hautkrankheiten ab.

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Kältekammer

Eisbeutel auf schmerzhafte Schwellungen gehörten schon zu Großmutters Hausmitteln. Die dabei örtlich erreichten Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen freilich den mit Ganzkörper- Kältetherapie (GKKT) arbeitenden Ärzten bei weitem nicht. Sie schicken die Patienten in Hightechkammern, wo die Luft bis zu minus 110°C hat. Der extreme, aber trockene Frost ist für höchstens drei Minuten in Badekleidung gut auszuhalten.

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